Thüringer Vorstoß gescheitert

Suedlink: Tennet will Osttrasse

Hersfeld-Rotenburg. Es wird immer wahrscheinlicher, dass die geplante unterirdische Nord-Süd-Starkstromtrasse Suedlink, wie vom Netzbetreiber Tennet von Anfang an favorisiert, durch Thüringen und nicht durch Osthessen verläuft.

Das meldet die Fuldaer Zeitung. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung, die Tennet am Montag vorgelegt hat.

Tennet hatte mehrere Ingenieurbüros beauftragt die Verträglichkeit dreier Trassenvarianten für Mensch und Natur zu prüfen: Die Tennet-Vorzugstrasse durch Thüringen, die von Tennet entwickelte Alternative, die parallel zur A7 durch Osthessen verlaufen und dabei auch den Landkreis Hersfeld-Rotenburg durchschneiden würde und den Vorschlag des Landes Thüringen, der weiter westlich durch den Vogelsberg und den Spessart geplant war.

Entscheidendes Kriterium für die Wahl der Trasse sei die Zahl der Konfliktstellen, also Ortschaften und Naturschutzgebiete, zitiert die Fuldaer Zeitung die Studie. Bei der Trasse durch Thüringen gebe es die wenigsten Konflikte.

Das Gutachten wurde jetzt der Bundesnetzagentur übergeben, die dann entscheidet, ob die Vorschläge des Landes Thüringen vertieft untersucht werden sollen.

Unabhängig von Suedlink wird eine oberirdische Starkstromleitung geplant, die von Mecklar nach Dipperz, also sicher durch den Kreis Hersfeld-Rotenburg führen soll. Auch hier sei noch nichts entschieden, meldet die Zeitung. (red/zac)

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