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Umfrage der SPD Bad Hersfeld: Sauberkeit, Straßen und Busse beschäftigen die Bürger

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Das Bild zeigt Karsten Vollmar mit einem Zollstock auf einer mit Schlaglöchern übersäten Straßen.
Er nimmt schon mal Maß: Als Bürgermeister würde SPD-Kandidat Karsten Vollmar die Straßensanierung anpacken wollen. © SPD Bad Hersfeld

Straßensanierung, Sauberkeit und bessere ÖPNV-Verbindungen: Diese Themen brennen den Bad Hersfelder Bürgern am meisten auf den Nägeln.

Bad Hersfeld - Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Bad Hersfelder SPD und ihres Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 18. September, Karsten Vollmar.

Die SPD hatte vor Ostern fast 15 000 Postkarten in viele Briefkästen der Kreisstadt eingeworfen und damit nach 2015 und 2018 zum dritten Mal in dieser Form den Bürgern die Möglichkeit eröffnet, direkte Rückmeldungen zur Stadtpolitik zu geben. „Die Resonanz auf die Aktion war enorm, viele Themen sind auf den Tisch gekommen“, berichtet Vollmar nun in einer Pressemitteilung.

Drei Kernthemen hätten sich eindeutig abgezeichnet: Der schlechte Zustand der Straßen und Verbindungswege und der damit verbundene Wunsch, diese zu sanieren. Außerdem die zumindest so empfundene zunehmende Vermüllung der Stadt sowie die Anbindung und Fahrtzeiten des ÖPNV, der oftmals als zu wenig bürgerfreundlich empfunden werde.

Die stadteigene Straßeninfrastruktur sei wie eine Visitenkarte. „Nach der überfälligen und gerechten Abschaffung der Straßenbeitragssatzung haben wir in den letzten Haushalten immer Mittel eingestellt und auch einige Teilstücke der Verbindungswege sowie Straßen wurden saniert. Wir müssen aber auch ehrlich erkennen: Das reicht nicht aus“, stellt Vollmar fest. Die Stadt werde sich daher Gedanken machen müssen, ob in jedem Falle die teure grundhafte Erneuerung notwendig sei. „Wir müssen intelligente Finanzierungsmodelle finden, neben Investitionsprogrammen zum Ortsstraßenbau gehört die Kreditfinanzierung genauso dazu wie die Übernahme von Teilkosten durch das Land“, erklärt Vollmar.

Ebenso eindeutig genannt sei das Thema Sauberkeit und Vermüllung in der Stadt. Trotz des Einsatzes der städtischen Mitarbeiter – der ausdrücklich gelobt worden sei – würden zu wenige Mülleimer und wucherndes Unkraut neben der verbotenen Müllentsorgung moniert. Er wolle deshalb eine Aktion „Sauberhaftes Bad Hersfeld“ und eine Beteiligung am weltweiten Clean-Up-Day einführen, wie es sie andernorts bereits gibt.

Auch der Ruf nach einer besseren Taktung des ÖPNV und einer solideren Anbindung der Stadtteile wurde klar geäußert. „Asbach, Beiershausen, Kohlhausen müssen mit ins Boot, Frequenzen müssen erhöht und die Taktung bürgerfreundlicher gestaltet werden“, fordert Vollmar, um mehr Bürger zur Nutzung der Busse zu animieren, „was wir als Klimakommune auch dringend wollen.“ Vollmar kündigt an, er wolle als Bürgermeister eine „solide, berechenbare und realistische Politik“ machen, weshalb auch die Innenstadtbelebung, Klimapolitik, Tourismus oder auch Familien- und Vereinspolitik gleichermaßen mit einbezogen werden sollen, heißt es. (red/kai)

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