In der Schilde-Halle ging es ruhig und sachlich zu

Viele Bedenken gegen Suedlink-Trasse bei Konferenz in Bad Hersfeld 

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Etwa 100 Vertreter öffentlicher Belange waren in die Schilde-Halle gekommen.

Bad Hersfeld. Sachlich und ruhig ging es zu bei der Antragskonferenz der Bundesnetzagentur zur geplanten Gleichstromtrasse Suedlink, die am Donnerstag in der Schilde-Halle in Bad Hersfeld stattgefunden hat.

Gut 100 Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Belange, darunter zahlreiche Bürgermeister und Kommunalpolitiker aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg und dem benachbarten Werra-Meißner-Kreis nahmen daran teil und trugen ihre Bedenken vor.

Der Suedlink, der Strom aus Windenergie von der Nordsee nach Süddeutschland bringen soll, ist überwiegend als Erdkabel geplant. Derzeit gibt es neben dem Vorschlagskorridor der Netzbetreiber Tennet und Transnet BW, der in der Region überwiegend durch Thüringen und dann zwischen Rhön und Thüringer Wald weiter nach Süden verlaufen soll, verschiedene Korridor-Alternativen, darunter eine, die der Freistaat Thüringen vorgeschlagen hat und die weiter westlich verlaufen und die Landkreise Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg und Fulda berühren würde.

Entscheidungen, das machte Versammlungsleiter Daniel Matz bei der Antragskonferenz deutlich, würden in dieser Phase der Planung noch nicht getroffen, es ginge vielmehr darum, Informationen zu sammeln, um dann eine Trasse vorschlagen zu können. Zur Debatte stehen derzeit 1000 Meter breite Planungskorridore, in denen dann später der detaillierte Trassenverlauf geplant wird.

Sowohl Bürgermeister Walter Glänzer (Neuenstein) als auch Sprecher von Bürgerinitiativen machten deutlich, dass mit Blick auf den Vorschlag des Landes Thüringen weitere Planungskonferenzen notwendig seien.

Vor allem jedoch trugen die Teilnehmer Argumente vor, die bei der Trassenplanung berücksichtigt werden sollten und wiesen auf bereits vorhandene Belastungen für Menschen und Natur hin.

Welche Argumente gegen die Trasse vorgebracht wurden und mehr lesen Sie in der gedruckten Zeitung und im E-Paper.

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