Eine eigene Kugel am Baum

Weihnachtsbaum auf dem Bad Hersfelder Linggplatz steht - ob es einen Markt gibt, ist noch unklar

Gleich steht er: Der 18 Meter hohe Weihnachtsbaum wird in die Vorrichtung gehoben.
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Gleich steht er: Der 18 Meter hohe Weihnachtsbaum wird in die Vorrichtung gehoben.

Was aus dem Weihnachtsmarkt in Bad Hersfeld wird, ist noch offen. Immerhin: Der Weihnachtsbaum steht.

Bad Hersfeld – Heute wird der Magistrat der Stadt wohl eine endgültige Entscheidung darüber treffen, ob die Holzbuden auf dem Linggplatz aufgebaut werden dürfen oder nicht. Denn aufgrund der unklaren Corona-Lage ist noch nicht sicher, ob es einen Weihnachtsmarkt auf dem Linggplatz oder eventuell an einem anderen Ort im Städtchen geben wird.

Eine solche Ausweichmöglichkeit wäre beispielsweise der Platz im Stiftsbezirk, wo bereits im August das Weinfest unter Corona-Auflagen stattfinden durfte. Das wäre unter 2 G-Vorgaben sicher vorstellbar. Doch noch steht das alles in den Sternen. Die Vorzeichen sind aber alles andere als gut.

In Bebra ist der Weihnachtsmarkt bereits abgesagt worden. Ebenfalls keinerlei Weihnachtsmärkte wird es im benachbarten Werra-Meißner-Kreis geben. Dort wurden die endgültigen Entscheidungen bereits getroffen.

Egal, wie es für Bad Hersfeld nun kommen wird. Das ändert nichts daran, dass bereits seit einigen Tagen Weihnachtsschmuck in der Stadt sowie vier große Kerzen auf dem Turm der Stadtkirche auf die besinnliche Zeit einstimmen. Und seit gestern Vormittag ziert auch ein 18 Meter hoher Weihnachtsbaum den Bad Hersfelder Linggplatz. Dieser stammt von einem Grundstück am Tageberg und wurde per Tieflader über die Johannesstraße auf den Linggplatz gebracht. Insgesamt hatte die Stadt 34 Bäume zur Auswahl, die ihr von Privatpersonen angeboten worden waren. Die meisten davon stehen in Bad Hersfeld. Aber auch aus angrenzenden Gemeinden hatten sich Baumspender bei der Kreisstadt gemeldet, um ihre Fichten und Tannen als den einen Weihnachtsbaum anzubieten. Selbst aus Fulda, Hofbieber und Hilders lagen der Stadt Angebote vor.

Ob der geschmückte Baum nun alleine das bevorstehende Weihnachtsfest in der Kreisstadt symbolisieren wird oder nicht, soll sich heute entscheiden. „Wir wollten heute eigentlich mit dem Aufstellen der Holzbuden beginnen. Also müssen wir eine endgültige Entscheidung treffen“, erklärt Meik Ebert, Sprecher der Kreisstadt. Bei der Entscheidungsfindung sollen politische Signale aus Berlin und Wiesbaden genutzt werden, die es bis zum späten Donnerstagabend geben sollte.

Wie auch immer: Der Weihnachtsbaum steht und alle – Firmen und Privatpersonen – haben die Möglichkeit, sich mit einer Patenschaft eine eigene Christbaumkugel aus Holz zu sichern. Für 250 Euro werden die Holzkugeln individuell gestaltet und per Laser graviert – mit Name, Firmenlogo oder einem individuellen Schriftzug. Interessierte werden gebeten, sich beim Fachbereich Stadtmarketing zu melden. Die Telefonnummer lautet: 06621-201881 oder per E-Mail: markus.heide@bad-hersfeld.de (Mario Reymond)

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