Standort an der Stiftsruine war bei vielen beliebt

Weihnachtsmarkt in Bad Hersfeld: Standbetreiber ziehen positive Bilanz

Das Bild zeigt Hans Schlitt (rechts), Chef der Hexenbude, mit einem Heißgetränk vor dem Glühweinstand.
+
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr: Hans Schlitt (rechts), Chef der Hexenbude, und sein Team ziehen am Ende des Wintermarktes eine positive Bilanz.

Auch wenn mittags weniger Besucher da gewesen seien als üblich - die Bilanz der Händler fällt nach dem Weihnachtsmarkt in Bad Hersfeld positiv aus. Der neue Standort kam gut an.

Bad Hersfeld – Am Montag hatte der Bad Hersfelder Weihnachts- beziehungsweise Wintermarkt zum letzten Mal geöffnet. Und auch am letzten Abend standen die Besucher an den Ständen Schlange, um noch einen Glühwein an der Stiftsruine zu genießen. Bereits am nächsten Morgen waren die meisten Stände abgebaut.

Der Wintermarkt endete wegen der neuen Corona-Beschränkungen drei Tage früher als geplant. Darüber waren einige Standbetreiber zwar nicht erfreut, die Bilanz der vergangenen Wochen sei aber insgesamt zufriedenstellend. Hans Schlitt, Chef der Hexenbude, ist seit über zehn Jahren mit seinem Glühweinstand auf dem Hersfelder Weihnachtsmarkt vertreten, die Premiere im Stiftspark sieht er als gelungen an. Er würde sich wünschen, auch nächstes Jahr wieder mit seinem Hexenkessel vor der Stiftsruine stehen zu können.

Auch die Besucher äußern diesen Wunsch: Die Reaktionen der Kunden seien durchweg positiv gewesen, berichten die Standbetreiber.

„Das Geschäft ist gemacht“, sagt Schlitt mit Blick auf die Zahlen. Ähnlich äußert sich auch Carsten Weise, Betreiber des Gangashops. Er verkauft aus Indien importierte Waren. Die schwarze Null stehe zwar, mehr Verkaufstage wären aber natürlich besser gewesen, sagt er. Aufgrund der Corona-Pandemie und der 2G-Regelung seien weniger Kunden auf dem Markt gewesen als gewöhnlich, sagt Weise. Das bestätigt auch Nick Hoffmann vom Mutzen-Stand. Als weiteren Grund sieht er zudem den Standort im Stiftspark. Auf dem Linggplatz profitiere der Weihnachtsmarkt mehr von Einzelhandel und Wochenmarkt, sagt er. Vor allem um die Mittagszeit sei im Stiftsbezirk weniger los gewesen als in den vergangenen Jahren auf dem Linggplatz.

Die Standbetreiber sind in diesem Jahr ein großes Risiko eingegangen, denn wegen der Pandemie hätte es sein können, dass der Weihnachtsmarkt noch deutlich früher wieder hätte schließen müssen. In einigen deutschen Städten war das der Fall. Die Betreiber wären dann auf den Schulden für Standgebühren und Einkauf sitzen geblieben.

Nick Hoffmann und seine Kollegen sind aber grundsätzlich positiv eingestellt. Sie hoffen auf bessere Bedingungen und ein Wiedersehen im nächsten Jahr. (Laura Hellwig)

Lesen Sie auch: 2G plus Glühwein: Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt im Stiftsbezirk eröffnet

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.