Frau aus Rheinland-Pfalz gestorben

Zahl der Toten nach Busunglück bei Hersfeld steigt auf fünf

Bad Hersfeld. Eine Frau stirbt knapp einen Monat nach dem schweren Busunglück bei Bad Hersfeld, damit steigt die Zahl der Toten auf fünf.

Nach dem schweren Busunglück Ende Dezember ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Eine Frau aus Schwegenheim in Rheinland-Pfalz sei an den Folgen ihrer Verletzungen gestorben, teilte der Reiseveranstalter Palatina Kunst und Kultur am Sonntag mit und bestätigte einen Bericht der Zeitung "Rheinpfalz". Sie starb demnach in einer Klinik in Thüringen.

Bei dem Unfall auf der Autobahn 4 bei Bad Hersfeld waren am 30. Dezember außerdem rund 40 Fahrgäste verletzt worden. Der Bus war mit einem schlingernden Auto zusammengestoßen und eine Böschung hinabgestürzt. Die Reisenden aus der Pfalz, vor allem Senioren, waren auf dem Weg nach Leipzig. Nähere Erkenntnisse zum Hergang sollen laut den Ermittlern in einigen Wochen vorliegen.

Der Fahrer des Unglücksbusses riet in einem Interview dringend zum Anschnallen. Das sei die wichtigste Lehre aus dem Unfall, sagte der 52-Jährige dem "Schwarzwälder Boten": "Immer anschnallen - auch und erst recht im Bus."

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Dem Blatt zufolge ist der Fahrer, der für ein Unternehmen aus Calw (Baden-Württemberg) arbeitet, derzeit noch krankgeschrieben. An das Unglück kann er sich demnach erinnern: Nachdem das Auto mit dem Bus kollidiert sei, habe dieser einen Rechtsdrall bekommen. "Ich bekam den Bus aber nicht stabilisiert, nicht von der Leitplanke weg", sagte er. "Ich dachte nur, dass es hoffentlich bald vorbei sein sollte." (dpa)

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