Erstmals äußert sich Professor Siegfried Heinrich

Zukunft der Bad Hersfelder Opernfestspiele: Ansporn statt Verbitterung

Alle Mann an Deck: Bei den Proben für die Opernfestspiele sitzen die Musiker mit auf der Bühne , weil der Operngraben wegen der neuen Bestuhlung nicht zur Verfügung steht. Foto: Struthoff

Bad Hersfeld. Professor Siegfried Heinrich hat sich erstmals zur Zukunft der Opernfestspiele geäußert, nachdem am vergangenen Montag der Magistrat die Verhandlungen mit dem Arbeitskreis für Musik (AfM) für beendet erklärt hatte.

Er sei nicht verbittert. Gleichwohl sei es für ihn der traurigste Tag seit dem Start der Oper im Jahr 1961 gewesen, als er jetzt zehn feste Opern-Mitarbeiter entlassen musste, sagte Heinrich am Samstag nach den Proben für den „Fidelio“.

Heinrich beklagte, dass Kulturminister Boris Rhein eine „Kehrtwende um 180 Grad“ gemacht habe, nachdem er ihm noch vor Kurzem versichert hatte, welch außergewöhnlich Leistung es sei, für nur 700 000 Euro zwei Opern und 20 Festspielkonzerte auf die Bühne zu stellen.

Trotz der ungeklärten Zukunft der Oper, wirkte Heinrich bei den Proben gelöst und gelassen. Er lobte die gute Stimmung im Ensemble und die Harmonie bei der konzentrierten Arbeit. „Wir freuen uns auf die bevorstehenden Premieren und wollen unsere Arbeit bestmöglich in diesen Heiligen Hallen beenden“, sagte Heinrich.

Was Professor Siegfried Heinrich über die Verhandlungen mit Intendant Dieter Wedel sagt und welche Überlegungen er für die Zukunft der Oper hat, das lesen Sie am Montag in der gedruckten Ausgabe Ihrer Hersfelder Zeitung.

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