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Zwischen den Zeilen: Über Schauspieler, ein Autogramm und Denkmalschutz

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Von: Christine Zacharias

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Christine Zacharias, Autor
Christine Zacharias, Autorin © Maaz, Nadine

In ihrer Wochenendkolumne schreibt Redakteurin Christine Zacharias über Künstler, die eine Unterkunft suchen und ein Autogramm, das einen neuen Besitzer über eBay gefunden hat.

Die Besetzungen für alle Stücke der Bad Hersfelder Festspiele stehen nun fest. Die Proben für „Notre Dame“ laufen bereits auf Hochtouren. Bisher sind allerdings nur die Mitwirkenden dieses Stücks in der Stadt und haben hier Unterkünfte gefunden.

Nun kommen bald auch die Darsteller des „Clubs der toten Dichter“ und ab Juli die Musiker, Sänger und Tänzer des Musicals „Goethe!“. Beide Produktionen werden wieder aufgenommen. Für sie werden im Juli und August noch Zimmer und Wohnungen gesucht, teilen die Bad Hersfelder Festspiele mit.

Wer also in diesem Sommer mit Künstlerinnen und Künstlern unter einem Dach leben will, wird gebeten, sich bei den Festspielen zu melden. Interessante Begegnungen und neue Kontakte sind garantiert.

Fehling-Autogramm ist verkauft

Wir hatten ja kürzlich darüber berichtet, dass eine Autogrammkarte von Bürgermeister Thomas Fehling auf dem Internet-Portal eBay zum Verkauf angeboten wurde. Sie hat nun tatsächlich einen Käufer gefunden, erfuhren wir auf Nachfrage.

Wer die Karte haben wollte, unterlag natürlich der Diskretion des Händlers. Er hat nur verraten, dass der Käufer aus Bad Hersfeld kam. All denen, die über das Verkaufsangebot gelästert haben, sei gesagt, dass Fehling sein Konterfei mit Unterschrift nicht selbst zum Verkauf angeboten hat.

Sie stammte aus einer Sammlung von Autogrammkarten, die der Händler komplett übernommen hatte. So stand das auch in unserem Artikel. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Fachwerkhaus in der Unteren Frauenstraße wird saniert

Immer wieder tut sich was in Sachen Altstdtsanierung in Bad Hersfeld. Die Zuse-Scheune hat inzwischen neue Fenster bekommen und in der Unteren Frauenstraße wird gerade ein altes Fachwerkhaus saniert. Dort wurden, so berichtet Denkmalschützer Johannes van Horrick auf Anfrage, die Bitumenschindeln abgenommen und auch ein Stück vom Dachstuhl.

Das unter Ensembleschutz stehende Haus werde nun durchsaniert, sagt van Horrick. Dort sollen wieder Wohnungen entstehen.

Möglicherweise gibt es auch Bewegung bei der alten Kirchtorschänke. Dort hätten die Eigentümer nun wohl einen Holzbauingenieur mit ersten Untersuchungen beauftragt, um zu sehen, in welchem Zustand Fachwerk und Dachbalken sind. Konkrete Pläne gebe es aber keine, sagt der Denkmalschützer.

(Christine Zacharias)

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