Fraktiongemeinschaft will Antrag einbringen

Schülbe plädiert für Festspiel-GmbH

Bad Hersfeld. Die Fraktionsgemeinschaft im Stadtparlament hält die Gründung einer gemeinnützigen Festspiel-GmbH für längst überfällig. „Der parteipolitische Hick-Hack der letzten Wochen um die Festspiele muss endlich auf Dauer ein Ende haben“, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Schülbe, denn die Streitereien schadeten den Festspielen sowie der Kur- und Festspielstadt.

Immerhin sei Intendant Dieter Wedel in den vergangenen Wochen nahe dran gewesen, aufgrund der ungerechtfertigten Vorwürfe gegen ihn hinzuwerfen und den Festspielen den Rücken zu kehren. Dies hätte dramatischen Folgen, meint die Franktionsgemeinschaft.

„Bislang sind die Festspiele ein Bestandteil des städtischen Haushalts mit Zuständigkeiten des Magistrats, der Festspielkommission, des Kulturausschusses, des Haupt-und Finanzausschusses und des Stadtparlaments. Alle wollen mitreden beziehungsweise immer wieder vieles – auch öffentlich – zerreden, erklärt Schülbe.

Nur eine gGmbH ermögliche ein professionelles, effizientes und zukunftsorientiertes Management für die Festspiele. Nur mit einer solchen Rechtsform könne über das Jahr hinaus geplant und gearbeitet werden. Deshalb werde die Fraktionsgemeinschaft einen entsprechenden Antrag in der kommenden Sitzung des Stadtparlamentes stellen.

Eine gGmbH habe eine Geschäftsführung, aber auch einen Aufsichtsrat. Dadurch sei die Kontrolle gegeben – wie etwa bei den städtischen Wirtschaftsbetrieben mit ihrer Verantwortung für den ÖPNV, wortreich, Schilde-Park, Vitalisklinik und andere Einrichtungen. Auch dort werde vieles intern behandelt und gelöst, so Schülbe. (red/kai)

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