Bäume des Jahres entdecken

K+S-Ausgleichspflanzung als Landschaftselement und Lernort

Mit Panoramablick auf die Abraumhalde: (von links) Dr. Peter Huttel, Leiter der Abteilung Umwelt und Genehmigungen im Werk Werra, Umwelt-Ingenieurin Saskia August, Naturschutz-Sachgebietsleiter Sebastian Arnold sowie Bürgermeister Timo Heusner an der neuen Reihe der Bäume des Jahres auf dem Philippsthaler Siechenberg.
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Mit Panoramablick auf die Abraumhalde: (von links) Dr. Peter Huttel, Leiter der Abteilung Umwelt und Genehmigungen im Werk Werra, Umwelt-Ingenieurin Saskia August, Naturschutz-Sachgebietsleiter Sebastian Arnold sowie Bürgermeister Timo Heusner an der neuen Reihe der Bäume des Jahres auf dem Philippsthaler Siechenberg.

Um den Wert von Bäumen für die Gesellschaft herauszuheben, kürt der Fachbeirat der Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung jährlich eine andere Baumart als Baum des Jahres.

Insgesamt 25 dieser Jahresbäume – von 1995 bis 2019 – hat das Bergbauunternehmen K+S im vergangenen Winter auf dem Philippsthaler Siechenberg pflanzen lassen. Die Baumreihe ist Teil der umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen, zu denen der Düngemittelhersteller wegen der Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes durch die Erweiterung der Abraumhalde am Standort Hattorf verpflichtet ist.

Gesetzt wurden die 25 Bäume in Abstimmung mit der Marktgemeinde Philippsthal von einer Fachfirma entlang eines gemeindeeigenen Wiesengrundstücks. Die so entstandene Halballe soll nicht nur als zusätzliches Strukturelement die Landschaft aufwerten, sondern ist zugleich auch als Ausflugsziel und Lernort für Wanderer, Schüler, Studenten oder Fotografen konzipiert. Alle 25 Bäume sind deshalb mit den jeweiligen Artnamen beschildert worden. Die Pflanzung direkt nebeneinander in einer Reihe soll Besuchern den direkten Vergleich von Blättern, Knospen, Rinde, Wuchsformen, Blüten oder Früchten ermöglichen und die Besonderheiten der jeweiligen Baumart im Lauf der Jahreszeiten erlebbar machen.

Rund 10 000 Euro hat K+S in die Pflanzung investiert. Für die nächsten 30 Jahre übernehme das Unternehmen zudem die Pflegemaßnahmen wie Mahd oder Bewässerung der Jungbäume im Sommer und sorge bei Ausfällen für Nachpflanzungen, berichteten K+S-Umweltingenieurin Saskia August und Sebastian Arnold, Sachgebietsleiter für Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzaufforstungen im Werk Werra, bei einem Ortstermin.

Ergänzt werden soll die Jahresbaum-Reihe, von der aus sich Ausflüglern ein Panoramablick über das Werratal auf Abraumhalde und Fabrikanlagen des K+S-Standorts Hattorf bietet, noch mit einer Schautafel und einer Ruhebank.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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