Bäwersche Kirmes: Feuerwehr siegte bei der Festzug-Bewertung

Beneidenswert: Kirmesbursche Philipp Apel hat Spaß mit den beiden Kirmesmädchen, Foto: nh

Bebra. Die Stadtwerke hätten einen Preis verdient, verzichteten aber. So kam die Freiwillige Feuerwehr für ihren Festzug-Beitrag oben aufs Siegertreppchen, gefolgt von Asmushausen und dem Schreibergartenverein.

Eigentlich wollten alle „alszus“ weiterfeiern. Aber alles hat ein Ende, auch die Bebraer Kirmes. Sie ging am Montagabend mit dem traditionellen Feuerwerk, der Prämierung der schönsten Festzugwagen und Tanz bis in den frühen Morgen zu Ende.

Um kurz nach halb neun füllten sich rund um den Festplatz die Plätze, die gute Sicht auf das in der Fuldaaue gezündete Feuerwerk versprachen. Eine große Menschenmenge stand vor dem Staatlichen Schulamt, ein kleiner Kreis beobachtete das farbenprächtige Schauspiel vom Kirchturm aus. Überall konnte man „Aahs“ und Oohs“ hören, als das Spektakel mit einem lauten Knall begann und mit einem ebensolchen und vielen bunten, auseinanderstiebenden Sternen endete.

Mehr Bilder vom bayerischen Abend:

Kirmesausklang in Bebra

Stimmungsvoll: Wolkenbruch mit Bernhard am Akkordeon und Schlagzeuger Josef.

Auf der „Wiesn“ wurde fast ununterbrochen getanzt. Die aus Österreich angereiste Partyband „Wolkenbruch“ sorgte für Stimmung, mal tirolerisch, mal italienisch - und mehr als einmal mit dem aktuellen Wiesn-Hit „Atemlos“.

Spannung kam auf, als Jens Rettig um kurz nach viertel elf ans Mikrofon trat und bekannt gab, wer „die Schönsten“ beim Bäwerschen Kirmesfestzug waren. Gleich drei Sonderpreise gingen an den Kindergarten „Villa Kunterbunt“ und an die Brüder-Grimm-Grundschule und -Gesamtschule. Bei den „Großen“ waren alle von den bunt durcheinander tanzenden „Madeln“ und „Buben“ der Stadtwerke begeistert, die nicht nur einen Riesen-Bierkrug auf ihren Wagen gepackt hatten, sondern auch noch einen Riesen-Oktoberfestbaum.

Grundsolide wie Herbert Höttls Truppe ist, versagte sie sich jedoch, den 1. Preis anzunehmen. Das wiederum freute die Freiwillige Feuerwehr, die so auf die oberste Stufe des Treppchens kletterte. Den zweiten Platz belegten die Wagenmacher aus Asmushausen, den dritten die Grün-Experten vom Schrebergartenverein „Zur kleinen Aue“. Ein weiterer Sonderpreis ging an die Damen der Fit-for-Fun-Turngruppe des TSV Bebra, die mit wunderschönen Lebkuchenherzen glänzten.

Von Wilfried Apel

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