Eisenbahn-Bundesamt erstellt bundesweiten Lärmaktionsplan – Bürger beteiligen

Auf Bahnlärm online hinweisen

Hersfeld-Rotenburg. Die Europäische Union verfolgt mit der EU-Umgebungslärmrichtlinie das Ziel, „schädliche Lärmbelästigung zu verhindern, ihr vorzubeugen oder sie zu mindern.“

Seit 1. Januar 2015 ist das Eisenbahn-Bundesamt dafür zuständig, einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken außerhalb von Ballungsräumen aufzustellen. Noch bis Ende Juni dürfen sich Bürger, die sich durch Bahnlärm beeinträchtigt fühlen, online beteiligen.

Anhand der eingegangenen Daten und Hinweise wird das Eisenbahn-Bundesamt bis Mitte 2016 den ersten bundesweiten Lärmaktionsplan erstellen. In diesem Zeitraum wird die Öffentlichkeit ebenfalls die Möglichkeit haben, sich zur Lärmsituation zu äußern und sich an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen.

Regelmäßige Weiterführung

Ab 2018 wird das Eisenbahn-Bundesamt in die turnusgemäße Lärmaktionsplanung einsteigen und den Lärmaktionsplan danach regelmäßig alle fünf Jahre aktualisieren beziehungsweise weiterführen.

Die bundesweite Lärmaktionsplanung außerhalb der Ballungsräume umfasst etwa 13 400 Kilometer Schienenstrecke und betrifft rund 3500 Kommunen und somit etwa vier Millionen Bürger. Sie ist ein langfristiger und kontinuierlicher Prozess, der in einem fünfjährigen Zyklus ausgeführt wird. Ein wesentlicher Teil davon ist die Bewertung der Lärmsituation auf der Grundlage der Lärmkartierung und einer Beteiligung der Öffentlichkeit.

Mithilfe dieser Beteiligung haben die Bürger die Möglichkeit, die Belastung durch Eisenbahnlärm bei sich zu beschreiben und das Eisenbahn-Bundesamt online auf Probleme in dem Zusammenhang aufmerksam zu machen. (rey)

Beteiligung auf:

www.laermaktionsplanungschiene.de

Rubriklistenbild: © dpa

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