Land erlaubt Sondersignal auf Privatautos

Bald Blaulicht für Rettungsdienst-Leiter

Hersfeld-Rotenburg. Leitende Notärzte und organisatorische Leiter des Rettungsdienstes in Hessen dürfen ihre Privatfahrzeuge für Einsatzfahrten künftig mit Blaulicht und Martinshorn ausstatten.

Auf einen entsprechenden Erlass, den das Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium herausgegeben hat, weist Landrat Dr. Michael Koch hin. „Wir begrüßen die Entscheidung des Sozialministeriums, denn nicht nur die Feuerwehr muss schnell am Einsatzort sein“, betont der Landrat. „Für die Leiter des Rettungsdienstes und die Notärzte ist es genauso wichtig, rechtzeitig und ungehindert den Einsatzort zu erreichen.“ Eine Regelung für die ehrenamtlichen Kreisbrandmeister hatte kürzlich bereits das Innenministerium auf den Weg gebracht (unsere Zeitung berichtete.

Vertreter von Feuerwehren und Katastrophenschutz im Landkreis hatten sich bereits seit längerem dafür eingesetzt, dass die Führungskräfte ihre Privatfahrzeuge mit Sondersignalanlagen ausstatten dürfen.

Von der Neuregelung profitieren im Landkreis fünf Kreisbrandmeister sowie jeweils sechs ehrenamtliche leitende Notärzte und Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes insbesondere bei Großlagen auf der Autobahn. Dort waren sie im Stau ohne Blaulicht und Martinshorn für die übrigen Verkehrsteilnehmer bisher nicht erkennbar. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.