Bananen, Mäuse und das Sandmännchen beim Bebraer Festzug

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Bebra. Nur einen Tag nach dem 25. Jahrestag der Deutschen Einheit waren der Mauerfall und die Zeit der Wiedervereinigung variantenreich aufgegriffene Themen im Bebraer Kirmesfestzug.

Ein echter Trabbi war mit von der Partie, außerdem das Sandmännchen, strenge DDR-Grenzsoldatinnen und der Ampelmann mit Hut.

Unter dem Motto „Die Banane erobert den Osten” erinnerten TSV-Sportlerinnen als Bananen verkleidet daran, dass die exotische Frucht in der DDR Mangelware war.

Als Thema der aktuellen Stadtpolitik in Bebra widmeten sich gleich mehrere Beiträge von Vereinen der Diskussion darüber, dass die Vereine stärker in die Pflege von Sportanlagen eingebunden werden, damit der Bauhof entlastet wird. Die augenzwinkernden Vorschläge dazu reichten von der Gründung eines freiwilligen Bauhofs bis zum Einsatz von Schafen für die Grünpflege.

Als Mäuse mit grauen Ohren liefen Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde im Festzug mit - Anspielung darauf, dass für die Sanierung der Kirchturmspitze noch jede Menge Mäuse beziehungsweise Spenden-Euro gebraucht werden.

Unter dem Motto „Grenzenlos bunt” beteiligte sich ein zahlenmäßiges Großaufgebot an Schülern der Brüder-Grimm-Schule am Festzug: In bunten Kleidern plädierten sie auf Schildern und Transparenten für Vielfalt und Solidarität.

Großer Festumzug am Sonntag zur Bebraer Kirmes

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