Polizei weist auf Präventionsprogramm hin

Bank-Mitarbeiter vereitelt Trickbetrug in Eiterfeld

Ein Mann posiert am 09.09.2015 mit einem Telefon in Hannover (Niedersachsen).  (Symbolbild)
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Falsche Polizeibeamte, fingierte Gewinn-Benachrichtigungen: Telefonbetrug gibt es in vielen Varianten.

2000 Euro hätte ein Mann aus Eiterfeld ohne einen aufmerksamen Bank-Mitarbeiter verloren.

Eiterfeld - Unbekannte hatten den Mann am Freitagvormittag angerufen und sich als Bankmitarbeiter ausgegeben. Die Schwindler erklärten dem Eiterfelder, dass seine Bank neue Karten herausgegeben und man bereits erfolglos versucht habe, postalischen Kontakt zu ihm aufzunehmen.

Im weiteren Gesprächsverlauf forderten die Betrüger Personalausweisnummer, Kartennummer und Kontonummer des Eiterfelders.

Nur wenige Minuten später rief dann ein dem Opfer persönlich bekannter Ansprechpartner seiner Hausbank an und fragte, ob der Eiterfelder tatsächlich 2000 Euro an eine vermeintliche Firma ausführen wolle. Der Mann erkannte daraufhin den Telefonbetrug und bat darum, die nicht von ihm erteilte Überweisung zu stoppen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den vielfältigen Maschen von Trickbetrügern und weist auf ihr Präventionsprogramm „Senioren sind auf Zack“ hin.

Konkret rät die Polizei:

  - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Bekannter/ Verwandter, Bankangestellter oder Polizeibeamter beziehungsweise Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.

  - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

  - Rufen Sie Ihre Verwandten unter der Ihnen bekanntenTelefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.

  - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen. (red/nm)

senioren-sind-auf-zack.de

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