Barrierefrei zu den Vereinsräumen im Untergeschoss

Neuer Treppenlift für die Kreuzberghalle in Philippsthal

Das Foto zeigt Philippsthals Bürgermeister Timo Heusner, der den neuen Treppenlift an der Philippsthaler Kreuzberghalle testet
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Probesitzen: Philippsthals Bürgermeister Timo Heusner testet den neuen Treppenlift an der Philippsthaler Kreuzberghalle.

Die Vereinsräume im Untergeschoss der Philippsthaler Kreuzberghalle sollen künftig barrierefrei erreichbar sein. Dazu wurde jetzt ein Treppenlift montiert.

Philippsthal - Mitarbeiter einer Fachfirma haben an einer der Außentreppen der Kreuzberghalle in Philippsthal einen Treppenlift montiert. Um Stolperkanten zu beseitigen, wurde vom Team des Gemeindebauhofs jetzt auch die Pflasterfläche vor dem Zugang angeglichen.

Mehrere Vereine, etwa das Rote Kreuz und die Chöre der Werragemeinde, nutzen die Räume im Keller unter dem Veranstaltungssaal für ihre Aktivitäten und Übungsstunden.

Um auch älteren und in der Mobilität eingeschränkten Mitgliedern die Teilhabe am Vereinsleben und bei Veranstaltungen einen barrierefreien Zugang zu den ebenfalls im Kellergeschoss befindlichen Garderoben zu ermöglichen, hatte die Gemeindevertretung im August 2019 auf Initiative der CDU-Fraktion einstimmig beschlossen, das öffentliche Gebäude mit einem an der Außenwand angebrachten Aufzugschacht auszurüsten.

Für dieses rund 45 000 Euro teure Vorhaben hofften die Gemeindevertreter damals allerdings auf eine 80-prozentige Unterstützung aus dem Werra-Ulster-Weser-Fonds (WUW). Das Projekt wurde allerdings nicht in das Förderprogramm des Bundes aufgenommen. Nach erneuter Prüfung in den Ausschüssen entschied sich das Gemeindeparlament im Herbst 2020 schließlich für die abgespeckte Variante eines Treppenlifts zu den Vereinsräumen (unsere Zeitung berichtete).

Dessen Installation hat nach Auskunft von Bürgermeister Timo Heusner insgesamt knapp 22 000 Euro gekostet. Einen 90-prozentigen Zuschuss erwartet die Marktgemeinde aus dem Landesprogramm „Investive Förderung und Ausbau inklusiver sozialraumverträglicher kommunaler Angebote“ des Sozialministeriums. (Jan-Christoph Eisenberg)

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