Baustart für den Bahnhofsvorplatz und den P+R-Parkplatz

Die Kanalrohre liegen bereit: Bauamtsleiter Patrick Schuster steht dort, wo künftig die Stichstraße zum Wendehammer vor dem Gama-Altenzentrum (links) hin verläuft. Foto: Schankweiler-Ziermann

Bebra. Am Bahnhof in Bebra tut sich wieder etwas: Die Bauarbeiten am Vorplatz und am P+R-Parkplatz an der Sparda-Bank haben begonnen.

Am Montag, 9. November, verschwindet zunächst das Toilettenhäuschen von seinem bisherigen Standort. Hier verläuft künftig die Straße hin zum Wendehammer vor dem Gama-Altenzentrum. Für gut ein Jahr wird es am Bahnhof keine öffentlichen Toiletten geben. Bedürftige müssen die am Rathaus benutzen. Die Stichstraße zum Wendehammer wird später eine Sackgasse. Sie dient nur dem Verkehr zum Gama-Altenzentrum, zum Ein- und Aussteigen (Kiss and Ride) und für Taxen. Noch in diesem Jahr sollen die Kanalrohre sowie Gas- und Wasserleitungen in die Erde kommen. Sie liegen schon bereit (siehe Foto). Auch ein Teilstück der Bahnhofstraße soll noch in diesem Jahr fertig werden. P+R und Bahnhofstraße

Am P+R-Parkplatz hat bereits in dieser Woche die Firma Küllmer aus Wehretal mit der Sanierung der Kellerwand des Sparda-Gebäudes begonnen. Das Haus befindet sich im Besitz der Stadt. Der Teil des Parkplatzes am Giebel der Bank wird in den nächsten Wochen in Angriff genommen. Dazu wird der Bäckerei-Container an die Giebelseite versetzt. Hier zieht vorübergehend der Fahrkartenverkauf ein. Im nächsten Jahr folgen der restliche Teil des Parkplatzes und das noch fehlende Teilstück der Bahnhofstraße bis zur Einmündung auf die Südtangente/neue Bahnhofstraße, die am Bahnhof entlang verläuft. Verkehrsführung

Bauamtsleiter Patrick Schuster betonte, der Verkehr werde während der Bauarbeiten weiterfließen, die Parkplätze bleiben zugänglich. Allerdings wird es für eine Weile nur Plätze mit Parkzeitbegrenzung geben. Zeitweise werden diese auch nur von der Apotheken-/Nürnberger Straße her angefahren werden können. Fertigstellung

Je nachdem, ob Bauarbeiten über die Winterzeit hinweg möglich sind, ist die Bank ab dem Frühjahr barrierefrei zu erreichen. Im April/Mai rechnet Schuster mit Fertigstellung der P+R-Anlage, die dann 30 Zentimeter höher liegen wird als bisher. Über 40 Parkplätze werden dann zur Verfügung stehen.

Bis Anfang 2017 soll der Bahnhofsvorplatz fertig sein. Dann wird auch die steile Treppe zur Unterführung ersetzt sein. Fahrkartenverkauf und Toiletten sollen links von der steilen Treppe (treppabwärts) ihren Platz finden.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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