Bürger- und Tourismuszentrum: Magistrat vergibt Aufträge für 816 000 Euro

Baustart im Frühjahr

Bürger- und Tourismuszentrum am Bahnhof: Das ist der Entwurf des Architekten Thomas Rabe. Für zwei große Bauabschnitte hat der Magistrat der Stadt Rotenburg Aufträge in Höhe von 816 000 Euro vergeben. Entwurf/Zeichnung/Foto: Thomas Rabe/Schaake

Rotenburg. Endgültig grünes Licht für das Bürger- und Tourismuszentrum am Bahnhof in Rotenburg: Der Magistrat der Stadt Rotenburg hat am Montag Bauaufträge für 816 000 Euro vergeben. Das teilte Bürgermeister Manfred Fehr gestern auf Anfrage mit.

Mit den Bauarbeiten soll im Mai oder Juni begonnen werden. Ziel sei, den Saal-Anbau an den Bahnhof im Sommer 2011 einzuweihen. Der Rohbau-Auftrag ging an ein Bauunternehmen aus Philippsthal. Der Auftrag für Holzbau, Fenster, Dach und Fassaden ging an eine Firma aus Oberwesel. Diese Firmen hatten nach Angaben Fehrs das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Für den Saal erhält die Stadt - wie berichtet - 993 961 Euro aus dem Konjunkturprogramm. Zu Beginn der jüngsten Stadtverordnetensitzung hatte Fehr mitgeteilt, dass mit Mehrausgaben in Höhe von bis zu 250 000 Euro zu rechnen sei. Diese Mehrkosten müssen nun vom Stadtparlament beschlossen werden - im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan 2010, der am 4. Februar verabschiedet werden soll.

Neustadt beleben

Das Bürger- und Tourismuszentrum werde zu einer Belebung der Neustadt führen. Der Entwurf von Thomas Rabe nehme Rücksicht auf den denkmalgeschützten Bahnhof und sei eine gute Ergänzung zum Bahnhof. Zur Architektur sagte Fehr, der Anbau passe gut zur Sparkasse. Zusammen mit dem geplanten Einkaufszentrum auf der anderen Seite des Bahnhofes werte der Anbau das Bahnhofs-Quartier und den Vorplatz auf. Der Neubau werde ein so genanntes Passivhaus in Holzrahmenbauweise. Das Gebäude werde „passiv“ von der Sonne und von zurückgewonnener Wärme warm gahalten, erläutert Architekt Thomas Rabe. Im Vergleuch zu einem Niedrigenergiehaus benötige ein Passivhaus 75 Prozent weniger Heizenergie.

Pro Jahr rechne man mit 1000 Euro Heizkosten, sagte Bürgermeister Fehr auf Nachfrage. AUS MEINER SICHT

Von Manfred Schaake

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