Planungstreffen am 13. Februar im Rathaus

1250 Jahre Bebra: Stadtentwicklung sammelt Ideen für das Jubiläumsjahr

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Warten aufs Bahnhofsensemble: Lokschuppen, Kesselhaus und Inselgebäude beeindruckten im rechten Licht schon vor der aufwendigen Sanierung - wie unser Foto zeigt. Derzeit werden sie aufwendig saniert. 

Die Stadt Bebra feiert ab September ihr 1250-jähriges Bestehen. Vorab möchte die Stadtentwicklung am 13. Februar gemeinsam mit den Bürgern Ideen für die Feier sammeln. 

Wenn in der Eisenbahnerstadt das Feiern beginnt, wird das Jubiläumsjahr bereits viele Monate alt sein: Im September soll das einjährige Fest zum Fakt beginnen, dass Bebra vor 1250 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die mit der Organisation beauftragte Stadtentwicklung (SEB) lädt am Mittwoch, 13. Februar, zu einem Planungstreffen in den Sitzungssaal des Rathauses ein. Willkommen sind ab 19 Uhr alle, die sich bei der Gestaltung des Jubiläumsjahres einbringen wollen.

Der Grund für den späten Beginn: Das Bahnhofensemble soll in die Planung miteinbezogen werden. Inselgebäude, Lokschuppen und Kesselhaus am Bebraer Bahnhof werden derzeit aufwendig saniert – zumindest beim Lokschuppen bestehe Hoffnung, dass er zum Auftakt fertig ist, heißt es von der SEB.

Derzeit soll der Startschuss dennoch am 22. September fallen – zusammen mit der Einweihung der neuen Kirchturmspitze, mit der die Auferstehungskirche wieder komplett ist. Im Gespräch sei aber nach wie vor auch ein offizieller Festakt, sagt SEB-Chef Stefan Knoche.

Das Logo zum Jubiläum der Eisenbahnerstadt: Vor 1250 Jahren wurde Bebra zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 

Genau um solche Fragen soll es am Mittwoch gehen: „Wir wollen rauskitzeln: Bebra, was wollt ihr?“, so Knoche. Soll das Jubiläum der Stadt mit einer Riesenveranstaltung gefeiert werden? Oder, so wie in etwa Asmushausen vor drei Jahren, mit einer Veranstaltung pro Monat? Knoche hofft darauf, dass sich bei dem Treffen ein Team aus kreativen und engagierten Köpfen bildet, die sich bei der Planung miteinbringen wollen. 

Eine Einladung an alle Vereine der Stadt hat die SEB bereits verschickt. „Ob Vereinsmitglied oder nicht spielt aber keine Rolle“, sagt Stefan Knoche. Jeder ist willkommen.

Dass die Entscheidung des Magistrats, das Stadtjubiläum spät beginnen und bis ins kommende Jahr hineinragen zu lassen, mancherorts für Kopfschütteln gesorgt hat, weiß auch Knoche.

Einen Vorteil hat das Jubiläum in zwei Jahren allerdings: Am 3. Oktober 2020 soll die Austellung über den Grenzbahnhof Bebra im frisch sanierten Inselgebäude eröffnet werden. Damit den Schlusspunkt für das Stadtjubiläum zu setzen, „das war für mich der Punkt, wo ich gesagt habe: Da kann ich mit leben“, so Knoche.

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