Altes Fundament wird noch zurückgebaut

B83-Brücke zwischen Lispenhausen und Bebra bis Ende Juni komplett weg

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Aufräumen nach dem spektakulären Abriss: Derzeit wird zwischen Bebra und Lispenhausen noch der Neubau der B83-Brücke vorbereitet. Im Hintergrund ist die Bundesstraße 27 samt Brücke zu sehen. 

Bebra. Die Vorarbeiten für den Neubau der B83-Brücke bei Bebra liegen im Zeitplan. Im November 2020 soll die Baustelle geräumt sein.

An Ostern wurde die marode Brücke über die Bundesstraße 83 zwischen Bebra und Lispenhausen auf spektakuläre Weise abgerissen. Seitdem laufen die Vorbereitungen für die neue Brücke, die auch über Anlagen der Bahn führt. Ab Juli soll das Bauwerk Gestalt annehmen. Das teilt die Straßenbehörde Hessen Mobil auf Anfrage mit.

Noch wird das alte Fundament zurückgebaut, Ende Juni will man fertig sein. Das Bauwerk liege im Zeitplan, die Baustelle soll im November 2020 geräumt werden. Bis dahin fließt der Verkehr zwischen Lispenhausen und Bebra über eine aufwendig ausgebaute Umgehungsstraße im Bebraer Industriegebiet. 

Großprojekt soll 26 Millionen Euro kosten

Das Großprojekt samt Umleitungsstrecke sollte ursprünglich etwa 12 Millionen Euro kosten. Dann explodierte der Preis: Bund und Bahn, die sich Abriss und Neubau teilen, müssen mittlerweile 26 Millionen zahlen – mehr als doppelt so viel. In diesem Rahmen bewege man sich derzeit noch, heißt es von Hessen Mobil. Ab Juli sollen die ersten Anzeichen für die neue Brücke, die eine schnelle Verbindung zwischen B83 und der Bundesstraße 27 bei Bebra wird, erkennbar sein.

Bis Ende Oktober werden die Brückenunterbauten hergestellt. Anfang August werden die ersten Brückenüberbau-Träger aus Stahl geliefert, die Mitte November auf den Unterbauten montiert werden. 

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