Strecke für Biker

Bebra baut neuen Bikepark: Stadt plant Strecke am Jugendzentrum

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So könnte es aussehen: Die Bikepark in Wetzlar ist Vorbild für die Strecke in der Eisenbahnerstadt (oberes Foto). Und so sieht es derzeit aus: Die alte Strecke am Funpark besteht aus einigen grasbewachsenen Hügeln. „Es fehlt noch eine Menge“, sagt Uli Rathmann vom Fachbereich Generationen der Stadt. 

Der geplante Radfahrer-Parcours in Bebra soll 60 Meter lang werden. Fahrer dürfen sich auf Steilkurven, Sprungschanzen und viele Hindernisse freuen. 

Seit vergangenem Jahr gibt es Pläne für einen neuen Bikepark an der Kerschensteinerstraße in Bebra. Auf der freien Fläche neben dem Jugendzentrum soll ein 60 Meter langer und 30 Meter breiter Radfahrer-Parcours mit Hindernissen, Steilkurven und Sprungschanzen entstehen.

Die ersten Erdhügel für die Offroad-Strecke wurden bereits im Frühjahr unweit der derzeitigen – und weit weniger ambitionierten – Amateurstrecke angehäuft. Mittlerweile ist dort das Gras wieder in die Höhe geschossen, nach längerer Pause soll es in den kommenden Wochen nun weitergehen. Die Idee zum Bikepark kommt von den Bebranern selbst: Einige junge Leute seien damit an ihn herangetreten, sagt Uli Rathmann vom Fachbereich Generationen. Die Stadt übernahm die weitere Planung.

So könnte es aussehen: Die Bikepark in Wetzlar ist Vorbild für die Strecke in der Eisenbahnerstadt (oberes Foto). Und so sieht es derzeit aus: Die alte Strecke am Funpark besteht aus einigen grasbewachsenen Hügeln. „Es fehlt noch eine Menge“, sagt Uli Rathmann vom Fachbereich Generationen der Stadt.

Unterstützt wird sie dabei von jungen sowie erfahrenen Bikern und den Ausrüstungsprofis von der Fahrradwelt und der Radstation Bebra. Durch viel Engagement und Eigenleistung sollen die Kosten für die Stadt unter 10 000 Euro bleiben, hofft Rathmann. Die benötigte Erde, um Hügel und Schanzen für den Parcours zu bauen, liefern die Firmen Beisheim und Zilch. Den Streckenbau übernimmt die Firma Strabag, die den Parcours gleichzeitig als Ausbildungsprojekt nutzt. Auch die Beruflichen Schulen mit dem Fachlehrer und erfahrenen Mountainbiker Lothar Bardt unterstützen das Projekt.

Bei einem Workshop im Frühjahr wurden die Eckpunkte der Strecke besprochen. Vorbild war der Bikepark in Wetzlar. Die konkrete Planung übernahm dann die Spezialfirma Turbomatik aus Warstein (Nordrhein-Westfalen). Der Parcours werde so angelegt, dass ihn alle Altersgruppen und Leistungsstufen befahren können – von Anfängern bis hin zu Könnern, sagt Uli Rathmann.

So könnte es aussehen: Die Bikepark in Wetzlar ist Vorbild für die Strecke in der Eisenbahnerstadt (oberes Foto). Und so sieht es derzeit aus: Die alte Strecke am Funpark besteht aus einigen grasbewachsenen Hügeln. „Es fehlt noch eine Menge“, sagt Uli Rathmann vom Fachbereich Generationen der Stadt.

Dafür sind unterschiedliche Strecken auf der etwa 1800 Quadratmeter großen Fläche direkt am Jugendzentrum und dem Funpark geplant. Fahrrad-Akrobaten starten auf einem fünf Meter hohen Erdhügel und schießen über bis zu 1,80 Meter hohe Sprungschanzen, die sogenannten Tables (auf Deutsch: Tische). Zwei weitere Strecken richten sich mit niedrigeren Startrampen und Schanzen und weniger Tempo an alle, die keine Rad-Profis sind. Anfänger sammeln zunächst auf einer Hubbelpiste Erfahrung.

Neben einem geländetauglichen Rad brauchen Besucher des Bikeparks Schutzkleidung wie Helm, Handschuhe, Rückenprotektoren sowie Knie- und Ellenbogenschützer. „Je nachdem was ich mir zutraue und wie ich fahren will“, sagt Uli Rathmann.

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