Auch "Horst Schlämmer" war dabei

Der Lokschuppen ist eröffnet: Bebra weiht neuen Erlebnisort ein

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Optimistisch in die Zukunft: Staatsminister Michael Roth betonte im voll besetzten Saal, dass immer nach einem guten Kompromiss gesucht werden müsse. Er sagte: „Bebra ist und bleibt ein wichtiger Ankerplatz, und heute ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg in eine gute Zukunft.“

Mit einem Festabend hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Bebra mit geladenen Gästen die offizielle Inbetriebnahme des Bebraer Lokschuppens gefeiert.

Vor dem Abriss gerettet, soll aus ihm nun ein neuer, einzigartiger, der Vergangenheit huldigender, der Gegenwart wunderbare Möglichkeiten eröffnender und der Zukunft auf die Sprünge helfender Erlebnisort werden.

Was viele dachten, brachte Stadtverordnetenvorsteher Herbert Börner, der sich dazu bekannte, zunächst zur sogenannten „Abrissfraktion“ gehört zu haben, auf den Punkt: „Es ist eine geile Location mit unvergleichlichem Flair. Wollen wir hoffen, dass es eine Erfolgsgeschichte wird.“

Ausdrücklich zollte der Ibaer all denjenigen Respekt, die sich engagiert haben. Allen voran der SEB und ihrem Chef, dem zum Bürgermeister gewählten Stefan Knoche: „Unser Vertrauen in die SEB ist vollends gerechtfertigt worden.“ 

Wie alle anderen Redner dankte er den zahlreichen Geldgebern, die dafür gesorgt haben, dass sich das 1250 Jahre alte, jahrzehntelang vom Auf und Ab der Eisenbahn besonders betroffene Bebra als Stadt in immerwährendem Wandel zeigen könne. Nicht zuletzt bestehe ja auch Hoffnung, dass die Stadt an die Neubaustrecke nach Gerstungen angeschlossen werde.

Bürgermeister Uwe Hassl verwies darauf, dass es eines langen Atems, großer Überzeugungskraft und des einen oder anderen Tricks bedurft habe, um die Visionen des viel zu früh verstorbenen Stadtbauamtsleiters Manfred Klöpfel zu verwirklichen.

Vor dem Abriss gerettet: Bebra feiert den Lokschuppen

Vor dem Abriss gerettet: Bebra feiert den Lokschuppen
 © Wilfried Apel
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Spätestens nach der Aufnahme der Sanierung des Inselgebäudes in das Förderprogramm „Nationale Baudenkmäler“ sei der Knoten aber geplatzt: „Bei einer 90-Prozent-Förderung musste das Gesamtprojekt einfach umgesetzt werden.“ Mit Blick auf das privatwirtschaftliche Tätigwerden der SEB beim Bau des be! und der Sicherung sowie des Umbaus des Lokschuppens („Eine Meisterleistung“) lobte Hassl den Bebraer Weg, den sein Nachfolger Stefan Knoche – trotz Kostenexplosion aufgrund gestiegener Baupreise – erfolgreich weitergehen werde.

Knoche hatte es als Hausherr oblegen, alle Gäste zu begrüßen und vielfach Dank dafür zu sagen, dass man an den Wänden von Bebras „Wartburg“ Geschichte atmen könne. Angefangen beim ersten Wachrütteln von Gerhard Mühlbauer vor 20 Jahren bis hin zu Spenden am Eröffnungsabend habe es immer wieder unglaubliches Engagement gebraucht und gegeben. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir sind auf dem richtigen, dem ganz speziellen Bäwerschen Weg.“

Auf Ausgleich bedacht lobte Europa-Staatsminister Michael Roth die bisherige Bahnhofssanierung und den Baufortschritt bei seinem „Lieblingsprojekt“, dem Inselgebäude. Es bedürfe immer der Visionäre und der Zurückhaltenderen, um zu einem guten Kompromiss zu gelangen.

Lob für Einsatz von Verkehrsminister

Für Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier ergriff dessen Vertreter, Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, das Wort. Mit Herz und der einen oder anderen launigen Geschichte lobte er den Einsatz der Bebraer Bürger, aber auch den der Zuschussbeschaffer: „Bebra neigt sich den Fördermitteln zu wie die Blume zur Sonne.“

 So sei es „Europa-Geld“ gewesen, mit dem der Lokschuppen in allerletzter Minute gesichert worden sei. „Hier erlebste was“ konstatierte der grüne Landespolitiker, nicht zuletzt mit Blick auf den „schwarzen“ Stadtverordnetenvorsteher, der den Lokschuppen als „geile Location“ bezeichnet hatte. „Seien Sie in Zeiten der Vereinzelung stolz auf dieses rundum gelungene, Menschen vereinende Projekt!“ Ähnlich äußerte sich Landrat Dr. Michael Koch, der die Glückwünsche des Landkreises überbrachte.

Einen ersten Einblick in die Planungen für die „Bebra. Grenz-Bahnhof“-Ausstellung im Inselgebäude gaben die Ausstellungskuratorin Dr. Anne Schmidt und ihr Mitarbeiter Klemens Kühn. Unterhaltsam umrahmt wurde der stimmungsvolle, von Jens Rettig gekonnt moderierte Abend, mit dem das Jubiläumsfestjahr „1250 Jahre Bebra“ eingeläutet wurde, vom Eisenbahnchor Germania, von Ulrich Bärenfänger alias Horst Schlämmer, von Guido Klode alias Tante Lilli und vom Tanzstudio Spotlight. 

Gut verteilt zündeten alle zu Herzen gehende Feuerwerke. So arbeitete sich der „stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblattes“ unter anderem am Bürgermeister und an der Ersten Stadträtin Ilse Koch ab, ehe er – angelehnt an „My Way“ von Frank Sinatra - ein Loblied auf die Biberstadt sang: „Lokschuppen, so wat wie dich, kriegste nich bei Ebay.“

Tante Lilli riss einen Witz nach dem anderen, und natürlich ließ sie auch die „Ahle Wurscht“ hochleben. Spektakulärer Abschluss des Abends, der von sechs Gastronomen mit köstlichen Spezialitäten bereichert wurde, war der mit einer großen Feuer- und Funken-Show auf die Spitze getriebene Auftritt des Tanzstudios Spotlight.

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