Kein Festumzug

Kirmes ja, aber anders: Bebra plant Fest im Oktober im Lokschuppen

Macht Mut für die Kirmes: Die Veranstaltungsreihe „Mittwochs in Bebra“ war stets gut besucht – ach dank gutem Wetter. Den Joker, den Biergarten bei Regen in den Lokschuppen zu verlegen, musste Geschäftsführer Bähr nie ziehen.
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Macht Mut für die Kirmes: Die Veranstaltungsreihe „Mittwochs in Bebra“ war stets gut besucht – ach dank gutem Wetter. Den Joker, den Biergarten bei Regen in den Lokschuppen zu verlegen, musste Geschäftsführer Bähr nie ziehen.

Erneut auf die Kirmes verzichten? Für Bebra diesmal keine Option.

Bebra – Bei der Suche nach Alternativen kommen die Verantwortlichen von Stadt und Stadtentwicklung SEB – wie derzeit häufig – auf die Lösung Lokschuppen: Das Fest in der Biberstadt am ersten Oktoberwochenende soll am und im Veranstaltungshaus am Bahnhof stattfinden.

Los geht es bereits am Donnerstag, 30. September: Den Auftakt zur viertägigen Veranstaltung macht der „andere Heimatabend“. Am Freitag und Samstag legen DJs im Lokschuppen auf. Der Sonntag startet mit einem „zünftigen Frühschoppen“ und Livemusik, am Nachmittag sollen Bands auf der Bühne stehen – weitere Details gibt es dazu noch nicht. Zudem soll für alle vier Tage auf dem Lokschuppen-Vorplatz ein kleiner Kirmespark mit Kinderkarussell und verschiedenen Buden aufgebaut werden.

Einen Festumzug wird es auch im zweiten Corona-Jahr nicht geben. Ob die beliebte Bebraer Streetparade in alternativer Form stattfinden kann, steht noch nicht fest. Aber: „Ein besonderes Schmankerl für die Bebraer Volksseele soll der geplante Lampionzug der Kinder am Samstagabend werden, der von der Innenstadt zum Lokschuppen führen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung der SEB.

„Der große Zuspruch, den wir bei der Veranstaltungsreihe ‘Mittwochs in Bebra’ erhalten haben, hat uns zu dem alternativen Konzept ermutigt“, sagt Lokschuppen-Geschäftsführer Matthias Bähr. Die acht Veranstaltungen auf dem Vorplatz am Bahnhof lockten ab Juli stets hunderte Besucher an. Die Pläne, die Veranstaltungsreihe wie in Nicht-Corona-Zeiten auch in der Innenstadt zu veranstalten, mussten aufgrund steigender Inzidenzen abgesagt werden. Am Lokschuppen seien die Besucherströme deutlich besser zu lenken als in der Innenstadt oder auf einem großen Festplatzgelände. In Bebra wäre das der Mehrzweckplatz. SEB-Chef Stefan Pruschwitz: „Durch die Erfahrungen, die wir mit den Veranstaltungen in den vergangenen Wochen gesammelt haben, können wir sehr schnell auf alle möglichen Szenarien reagieren und zum Beispiel die maximale Anzahl der Gäste flexibel an allen Tagen steuern.“

Pruschwitz betont nochmals, dass die Arbeit der Veranstalter mit steigenden Impfzahlen leichter wird. „Daher unsere Bitte und unser Aufruf: Lassen Sie sich im Sinne des Gemeinwohles impfen. Dann können wir auch in Bebra im kommenden Jahr wieder die gewohnte Kirmes feiern.“ (Clemens Herwig)

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