Begegnung beim Essen - Suppenfest in der Brüder-Grimm-Schule

Klassiker und exotische Rezepte: Beim Suppenfest in Bebra testen die Besucher leckere Eintöpfe von Kürbissuppe bis zur arabischen Arab Asi. Fotos: Vöckel

Bebra. Integration geht durch den Magen - unter diesem Motto fand das dritte Suppenfest in der Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra statt. Ausrichter war das Netzwerk für Integration im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Für diese Einrichtung, die versucht, Kulturen zu verbinden und Barrieren abzubauen, begrüßte Vorsitzender Uli Rathmann die Gäste und Mitwirkenden im Foyer der Schule.

„Unsere Werte werden wieder einmal auf eine harte Probe gestellt“, sagte Rathmann in Bezug zu den schrecklichen Ereignissen in Paris. Er bat die Teilnehmer des Festes einen Moment inne zu halten und der Opfer und ihrer Familien zu gedenken.

Kritische Tester: Die Kinder-Jury setzte sich aus Jungen und Mädchen von der der Brüder-Grimm-Grundschule zusammen. Hinten Schulleiterin Annemarie Warneck.

Der Vorsitzende bedankte sich bei den vielen Sponsoren. Ohne deren Unterstützung wäre das Ausrichten des Festes nicht möglich gewesen. Von den angesprochenen Betrieben und Unternehmen habe er nicht eine Absage erhalten. Unterstützt wird das Suppenfest auch von der Stadt Bebra. Bürgermeister Uwe Hassl dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.

19 Suppen gab es zum Verkosten für die mehr als 200 Besucher, die für einen kleinen Unkostenbeitrag eine Suppenschüssel mit Löffel und Serviette erhielten. Eine weitere Zugabe war ein Coupon zum Abstimmen der besten Suppe für den Publikumspreis. Zwei weitere Preise in Form von Gutscheine für die Köche wurden von einer Fachjury und einer Kinderjury vergeben. Das Nachwuchsgremium setzte sich aus Grundschülern zusammen, die gemeinsam immer eine Suppe probierten und anschließen nach dem Mehrheitsprinzip abstimmten. Die Fachjury war mit Prominenten und Angehörigen aus Gastbetrieben besetzt.

Die Anbieter waren die Köche von verschiedenen Vereinen, darunter der Hausfrauenverein, die Landfrauen, die sozialen Förderstätten, der islamische und der aramäische Kulturverein. Ihr Angebot reichte von verschiedenen Linsen- und Kürbissuppen über heimische Kartoffel-, Kraut- und Rindfleischsuppen bis hin zu mehr ausgefallenen Produkten wie dem Bergkräuter-Süppchen, der Bienen- und der Pizzasuppe. Rege nachgefragt wurde auch die Arabische Suppe (Arap Asi) und der Weiße Bohneneintopf mit Lammfleisch.

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