Berglokal Hohe Buche: Immer wieder wird etwas gestohlen oder mutwillig zerstört

Lothar und Heike Knoth: Die beiden bewirten gerne die vielen Stammgäste und diejenigen, die die herrliche Gegend erwandern. Fotos: Schankweiler-Ziermann

Solz. Mit dem herbstlichen Türkranz begann die Serie, dann fehlte im September eine mit Geranien bepflanzte Schale,

Später wurden zwei Solarlampen - vermutlich mit einem Besenstiel - kaputtgeschlagen, die Bewegungsmelder verschwanden, und zuletzt versuchte ein Unbekannter, die Lampe am Eingang abzumontieren. Heike und Lothar Knoth, die nun im fünften Jahr das Berglokal Hohe Buche oberhalb von Solz betreiben, sind enttäuscht. Immer wieder ist die Hütte Ziel einer oder mehrerer Personen, die etwas zerstören oder mitnehmen.

Gerne würde Heike Knoth, die für ihre leckeren Kuchen und Torten bekannt ist, mehr dekorieren. Das aber lohnt sich nicht. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, nimmt ihr Mann Lothar mit in den Gastraum. Wer der Übeltäter sein könnte - die beiden wissen es nicht. Die unter den Solzern, Ibschen und Nentershäusern als Hackedorn bekannte Hütte wird überwiegend von den Gästen aus der nächsten Nachbarschaft besucht. Sie wandern aus den Dörfern zur Hohen Buche, wo sie einen Schoppen trinken, sich die berühmte Bratwurst oder ein Stück Torte - oder beides schmecken lassen.

Knoth freut sich, dass die Hütte über Wasser und mittels Blockheizkraftwerk auch über Strom verfügt. Braucht das Ehepaar Hilfe, stehen immer Sozer bereit. Thilo Wagner unterstützt sie bei der Stromversorgung.

Gestern etwas trübe, aber sonst mit Weitblick: Von der Hohen Buche auf 433 Metern Höhe kann man bis Meißner, Knüllköpfchen und von der ehemaligen Fliegerhalle sogar bis zum Inselsberg sehen.

Im Februar hat die Hütte nur an den Freitagen, 6. und 20. Februar, ab jeweils 18 Uhr geöffnet sowie auf Anfrage für Gruppen. Ab März und im April startet das Betreiberehepaar wieder am ersten und dritten Wochenende freitags ab 18 Uhr und sonntags ab 11 Uhr, später wieder jedes Wochenende. Unterstützt werden die beiden von den Töchtern Mareike und Marina sowie Heike Knoths Schwester, insbesondere zum 1. Mai und zu Himmerfahrt, wenn traditionell zur Hohen Buche geht und dort auch ein Gottesdienst stattfindet.

„Wir haben viele nette Stammgäste. Das macht es schön.“

Auch außerhalb der Öffnungszeiten sind Knoths täglich in dem Haus mit Weitblick. Golden Retriever Mogli macht keine Winterpause.

Von Gudrun Schankweiler- Ziermann 

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