Am Biberbad soll ein großer Fitness- und Wellnesspark gebaut werden

Künftig mehr Platz auch für die Fitnessgeräte: Nejat Sunel, im Hintergrund Kunden beim Training sowie Fitnesskauffrau Anna-Marie Bick. Auch eine Auszubildende beschäftigt Sunel seit August sowie vier Teilzeitkräfte. Zwei neue feste Stellen – je nach Bedarf – will der Bebraer mit dem Fitness- und Wellnesspark schaffen. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Bebra. Ein Fitness- und Wellnesspark auf rund 4000 Quadratmetern soll am Bebraer Biberbad entstehen.

Investor Nejat Sunel will nach dem Scheitern der Pläne eines solchen Parks an den Breitenbacher Seen an seinem derzeitigen Standort zu erweitern. Die Stadtverordneten hatten dazu im Juli grünes Licht gegeben.

Auf dem ehemaligen Minigolfplatz und jetzigen Beachvolleyballplatz soll eine Saunalandschaft mit Außensaunen und einem Pool (Naturbadeteich) entstehen. Außerdem soll am Gebäude in Richtung Innenstadt angebaut und die Nutzfläche von jetzt 600 auf 1600 Quadratmeter erweitet werden. Im Gebäude wird dann unter anderem mehr Platz für die modernen Fitnessgeräte und die Kurse wie zum Beispiel Zumba oder Rückengymnastik sein. Außerdem sind ein Bistro mit gesunder Kost, ein Sonnenstudio, ein Frisör und Raum für eine Kosmetikerin sowie Massage vorgesehen. Der derzeit vorhandene Weg auf dem Gelände soll erhalten bleiben und mit einer Art Brückengebäude aus Glas überbaut werden, in dem das Bistro Platz finden wird. Zum Biberbad soll es einen separaten Zugang geben.

Baubeginn soll im Frühjahr 2016 sein, ein Jahr später ist die Einweihung geplant. Insgesamt will Sunel etwa 2,5 Millionen Euro investieren.

Derzeit besuchen laut Sunel etwa 500 Personen zwischen 16 und über 80 Jahren den Fitnesspark. Das Durchschnittalter liege bei 46 Jahren, erklärte der ausgebildete Fitnesstrainer. Es kämen Personen jedes Alters und Fitnesszustands. Nach der Erweiterung rechnet Sunel mit 50 Prozent mehr Kunden und hofft auf 1000 Saunagäste im Monat. Das Einzugsgebiet soll sich von derzeit zehn auf bis zu 40 Kilometer erweitern. Die Kombination von Fitness, Sauna und Wellness gebe es in dieser Form in der Region nicht, sagt Nejat Sunel, dessen Frau Viviane als Frisörmeisterin - derzeit in Sontra tätig - eine Zweigstelle in dem Komplex eröffnen will.

Bereits 1995 hat Nejat Sunel von der Stadt Bebra die sanierungsbedürftige Schwimmbadsauna übernommen, nachdem sie zwei Jahre geschlossen war. Er baute eine neue Sauna ein und einen Fitnesspark auf. „Nach 20 Jahren möchte ich noch mal etwas Neues machen“, sagt der Unternehmer. „Ich möchte noch mehr in meinem Leben erreichen.“ Über die Unterstützung von Bürgermeister Uwe Hassl freut er sich besonders. Das Projekt werde auch das städtische Freibad aufwerten.

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