Aktion zum Tag der Städtebauförderung

Bebraer Bahnhof: Blick ins Innere von Lokschuppen und Kesselhaus möglich

Bebra. In den Lokschuppen II und das Kesselhaus auf dem Bebraer Bahnhofsgelände können Besucher am Samstag, 21. Mai, zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung einen Blick werfen, und zwar von 11 bis 15 Uhr.

Die Stadtentwicklung Bebra GmbH (SEB), die Architekten und das Bauamt bieten Führungen an. Gezeigt werden auch die Pläne für die historischen Bahngebäude und es gibt laut Stefan Knoche von der SEB Informationen zur Stadtsanierung II.

Das ist getan:

Dach und Mauerwerk des Lokschuppens sind fertiggestellt. Dazu gab es Geld vom Land Hessen und der EU (EFRE). Am Kesselhaus ist bisher noch nichts geschehen. Das läuft im Moment

Zurzeit wird ein Brandschutzkonzept aufgestellt, außerdem befinde man sich in der Abstimmung für ein Lärmschutzgutachten, so Stefan Knoche. Man sei dabei, die Bauanträge einzureichen. Noch im Sommer soll die Ausschreibung folgen.

Das sind die Pläne:

• Lokschuppen II: Er soll Versammlungsstätte mit modernem Industriecharme werden, etwa für Konzerte, Gewerbeausstellungen oder große Feiern dienen. Veranstaltungsfläche: 500 Quadratmeter, 340 Sitzplätze. Cateringbereich, Toiletten, Garderobe und ein Foyer-Anbau an der Nordseite sind vorgesehen, zwei Gleise bleiben erhalten. Hier können Loks ausgestellt werden. Zwischen Veranstaltungsraum und Lokwerkstatt ist eine Bühne geplant. Der Blick in die Lokwerkstatt soll offen bleiben, sie dient quasi als Kulisse.

• Kesselhaus: Hier soll ein kleinerer Veranstaltungsraum entstehen, Stuhllager, Küche, Toiletten und Schankraum. Derzeit „liegt noch der Hammer auf der Werkbank“, sagt Knoche.

• Inselgebäude: Es ist 2017/18 an der Reihe und soll künftig öffentliche und private Nutzer/Mieter, auch Vereine beherbergen.

Finanzierung:

3,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus machen das Projekt möglich. 4,7 Millionen Euro werden insgesamt investiert. 500 000 Euro müssen dieses Jahr verbaut werden, sonst verfällt das Geld. Für Fassade und Dach des Kesselhauses rechnet die SEB zusätzlich mit 240 000 Euro aus Stadtumbaumitteln des Landes Hessen.

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