Sascha Moseberg unterstützt Jugendarbeit mit 400 Euro

Burger braten für die Bebraer Jugendfeuerwehr: Moseberg spendet 400 Euro

Nahezu 350 Feuerwehr-Burger hat Sascha Moseberg (links) in den vergangenen vier Wochen verkauft. Über die Spende freuen sich Jugendfeuerwehr-Mitglied Mika Arnold und Bebras Jugendfeuerwehrwart Sascha Schöße (rechts).
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Nahezu 350 Feuerwehr-Burger hat Sascha Moseberg (links) in den vergangenen vier Wochen verkauft. Über die Spende freuen sich Jugendfeuerwehr-Mitglied Mika Arnold und Bebras Jugendfeuerwehrwart Sascha Schöße (rechts).

Etwas feurig sollte der Burger schon sein, den Gastronom Sascha Moseberg für seine Feuerwehr-Spendenaktion entwickelt hat.

Bebra – 400 Euro kamen in vier Wochen schließlich zusammen, die den Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Bebra und ihren Ortsteilen zugutekommen. „225 Burger haben wir im Dezember verkauft und 112 kamen noch bei einer Aktion im Dorftreff in Solz hinzu“, erzählt Sascha Moseberg. Für jeden verkauften Feuerwehr-Burger spendete er einen Euro. Etwas Trinkgeld kam dann noch zum Betrag dazu, dann rundete er auf die 400 Euro auf.

Den Burger mit Hühnchenfleisch und gebratenem Speck hat der Gastronom extra für diese Aktion mit seinen Köchen entwickelt. „Auf dem Burger ist auch Sriracha-Soße. Die kommt aus Asien und basiert auf einer Art Mayonnaise. Dadurch ist der Burger etwas feurig im Geschmack, aber nicht zu scharf“, erklärt Moseberg.

Die beiden Jugendfeuerwehr-Mitglieder Benjamin Kaiser und Mika Arnold aus Bebra nahmen gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Mike Heckroth, Jugendfeuerwehrwart Sascha Schöße und Kernstadt-Jugendfeuerwehrwart Yannic Quitsch die Spende entgegen.

„Wir wollen das Geld an die Kinder- und Jugendfeuerwehren verteilen und allgemein für die Jugendarbeit verwenden“, sagt Schöße. Derzeit möchten die Jugendgruppen aber erst einmal abwarten. „Genaueres haben wir wegen der Pandemie noch nicht geplant, aber wir hoffen, im Sommer vielleicht wieder mehr unternehmen zu können.“

Stadtbrandinspektor Heckroth ergänzt: „In dieser Zeit ist es uns besonders wichtig, den Kontakt zu den Kindern aufrecht zu halten. Vielleicht können wir mit der Spende auch etwas zur Digitalisierung der Jugendfeuerwehren beitragen.“ Wegen der Pandemie liegen die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr in Bebra und Umkreis seit März auf Eis. Den Feuerwehr-Kids fehlt diese gemeinsame Zeit. „Ich hatte ewig meine Uniform nicht an“, sagt der 11-jährige Benjamin Kaiser. „Vor Weihnachten haben wir allen Kindern ein kleines Geschenk vorbeigebracht. Zum Beispiel haben alle ein Seil bekommen, sodass wir online dann gemeinsam Knoten üben konnten“, sagt Heckroth.

„Das Geld, was in den Jahren zuvor sonst durch unsere Aktion des Weihnachtsbaum-Sammelns zusammenkommt, finanziert für uns einen Großteil der Jugendarbeit. Die Spende ermöglicht es uns nun, für das kommende Jahr neue Anreize zu schaffen“, so Schöße und Heckroth.

Moseberg ist bereits seit einigen Jahren passives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bebra. „Ich bin schon sehr verwurzelt mit einigen Kameraden. Vor allem habe ich aber Hochachtung vor dieser Arbeit, ich könnte das so nicht“, sagt er. Aus diesem Grund läge es ihm am Herzen, die Jugendarbeit hier zu unterstützen. Da der Burger im Dezember so gut bei den Kunden ankam, entschloss sich Moseberg kurzerhand, die Aktion bis Ende Januar zu verlängern und noch weiterhin Geld für die Kinder- und Jugendfeuerwehren zu sammeln.

An die Jugendfeuerwehr Bebra kann man auch über deren Internetseite spenden.

Von Anna Weyh

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