Deutscher Gründerpreis: Schüler erfinden Flip-Flops aus dem Drucker

Stolz auf die gute Idee: Lehrer Frank Wagner, Niklas Hansen, Hagop Khajo und Leopold Schaar freuen sich über die Ehrung durch Katharina Flohrschütz von der Sparkasse (von links). Felix Breukel war bei der Preisübergabe leider erkrankt. Foto: nh

Bebra. Vier Schüler des Beruflichen Gymnasiums Bebra haben beim Deutschen Gründerpreis erfolgreich abgeschnitten. Sie erfanden orthopädische Flip-Flops aus dem 3D-Drucker.

Orthopädische Flip-Flops zum Ausdrucken vor Ort: Vier Schüler des Beruflichen Gymnasiums Bebra waren mit dieser Idee beim Deutschen Gründerpreis für Schüler erfolgreich.

Die jungen Männer aus der 12. Klasse hatten sich im vergangenen Schuljahr, neben dem Unterricht, von ihrem Lehrer Frank Wagner begeistern lassen, beim Deutschen Gründerpreis für Schüler teilzunehmen. Dafür mussten sie sich eine innovative Produktidee ausdenken und in mehreren Schritten einen Businessplan erstellen.

Von der 3D-Drucktechnik inspiriert, „erfanden“ die angehenden Abiturienten einen orthopädischen FlipFlop, der an den Stränden in Deutschland und Europa innerhalb von kürzester Zeit individuell für den Kunden „ausgedruckt“ werden sollte.

Nachdem die Produktidee gefunden war, bearbeitete das Team fristgerecht wöchentlich termingebundene Aufgaben. Sie mussten zum Beispiel die Stärken und Schwächen der Idee diskutieren und einen Unternehmer-Paten finden. Dafür hatte sich schnell das Sanitätshaus Wolfgang Triebstein aus Bebra gefunden und die jungen Männer an seiner jahrzehntelangen Kompetenz in diesem Bereich teilhaben lassen.

Am Ende stand ein Businessplan, der sich durchaus auch im realen Leben sehen lassen könnte, und der von der Jury gelobt wurde und hessenweit einen guten siebten Platz erreichte. Die Jugendmarktbeauftragte der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Katharina Flohrschütz, gratulierte dem erfolgreichen Team „3D Shoes GmbH“ und überreichte ihnen ein Präsent für die beste Leistung im Kreis Hersfeld-Rotenburg.

Leopold Schaar stellte bei der Preisübergabe noch einmal heraus, dass die Arbeit am Businessplan - neben den anderen schulischen Verpflichtungen - zwar sehr zeitaufwendig gewesen sei, es aber sehr viel Freude gemacht hätte, im Team die verschiedenen Aufgaben zu erledigen und sehr praxisnah Themen wie Produktpolitik, Marketing oder Finanzplanung zu erlernen. (red/nm)

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