Am 19. Dezember öffnet Osteingang am Bahnhof Bebra

Nebliger Sonntagmorgen: den Bahnsteig an den Gleisen 9 und 10 erreicht man zurzeit nur über die alte Süd-Unterführung. Die neue Dachkonstruktion steht schon, bis kurz vor Weihnachten sollen hier auch der Fahrstuhl und die Treppenanlage fertig sein.

Bebra. Der Bahnhofszugang an der Ostseite, Gilfershäuser Straße, soll am 19. Dezember wieder geöffnet werden. Das erklärte Bürgermeister Uwe Hassl während der Bürgerversammlung in Bebra.

Damit werde sich auch die angespannte Parkplatzsituation verbessern.

Was im Einzelnen im Zuge der Bahnhofsmodernisierung in den nächsten Monaten erledigt werden soll, erläuterte bei einem Rundgang vor Ort der neue Bauamtsleiter, Patrick Schuster.

• Bahnsteige: Zeitgleich mit der Öffnung der Ostseite soll nach Auskunft der Bahn der Bahnsteig an Gleis 1 und 2 nicht mehr bedient werden. Er wird abgebaut. Der Cantus nach Kassel fährt dann ab Gleis 5 am neuen Taschengleis. Der Bahnsteig am Gleis 10 ist schon neu gepflastert, die Seite an Gleis 9 ist noch in Arbeit.

• Fahrstühle: Einer ist bereits fertiggestellt. Ein zweiter entsteht gerade (siehe Foto oben), ein dritter soll am Lokschuppen I gebaut werden. Das alles soll bis 19. Dezember passieren - so jedenfalls der Plan der Bahn.

• Bauabschluss: Bis April 2015 soll der Bahnhof komplett modernisiert und auch die Fläche für die Baustelleneinrichtung abgeräumt sein.

• Personenunterführung: Bis April wird die Personenunterführung (PU) erneuert sein (Wände, Pflaster, Beleuchtung und Aufhellung der Deckenunterseite). Sie wird dann auf der ganzen Länge die Breite des vorderen Teils haben. Die Südunterführung, über die man zurzeit Gleis 9 und 10 erreicht, wird stillgelegt. Im Eingangsbereich der PU ist ein Fahrkartenschalter mit Kiosk geplant. Toiletten sollen dort, am Vorplatz oder im Inselgebäude Platz finden.

• Bahnhofseingang West: Die derzeitige steile Treppe wird ersetzt durch eine längere mit Zwischenniveau. Sie wird mit einer Rampe ausgestattet, die von Radfahrern, mit Rollkoffern und Kinderwagen befahren werden kann. Für Rollstuhlfahrer wird die Stadt wahrscheinlich einen Fahrstuhl bauen.

• Parkplätze: Zwei Langzeitparkplätze stehen zur Verfügung: P+R I (Kohlenlottifläche) und P+R II auf der Ostseite .Ein weiterer P+R-Platz entsteht bei der Spardabank.

• Lokschuppen: Die Fläche vor dem Lokschuppen könne die Stadt frühestens 2016 fertigstellen, erklärte Bauamtsleiter Schuster. Der Fußweg vor dem Lokschuppen zum Parkplatz kann in Angriff genommen werden, wenn die Baustelleneinrichtung abgezogen ist (bis April). Bis dahin geht es rechts am Lokschuppen vorbei (Blickrichtung nach Osten). Erst danach wird die Drehscheibenfläche wieder hergestellt, sodass man über diese oder drumherum laufen kann.

• Bahnhofsvorplatz: Wenn das Haus Reinmöller abgerissen ist, wird vor dem Eingang des Gama-Altenhilfezentrums ein Wendehammer mit Platz für Taxen gebaut. Hier wird Parkverbot sein, zum Ein- und Aussteigen kann man jedoch in den Wendehammer fahren (Kiss and Ride).

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.