80 Jahre Bahn-Sozialwerk

Eisenbahner feierten mit Seemannsliedern: Chor Bebra gab Konzert mit Gästen

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Der Höhepunkt des Chor- und Orchesterkonzerts in Bebra: Der Auftritt der „Bäwerschen Hofsänger“ mit Seemannsliedern. Zu hören war der Ohrwurm „Santiano“, das „Ave Maria der Meere“, „Capitano“ und „Leise kommt die Nacht“.

Bebra. Seit 80 Jahren ist der Eisenbahn-Chor Germania Bebra Mitglied im Bahn-Sozialwerk (BSW). Das feierte der Verein jetzt mit einem Chor- und Orchesterkonzert samt Gästen. 

Statt fand das Konzert im Festsaal Alt-Bebra des Hessischen Hofs. Weitere Chöre und Musikgruppen, die mit der heutigen Stiftungsfamilie BSW und EWH (Eisenbahn Waisenhort) verbunden sind, waren zu Gast.

Schwungvoll begann die Feier mit einer Polka des niederländischen Komponisten Freek Mestrini, „Böhmischer Diamant“. Die Musiker des Eisenbahn-Chors spielten unter der Leitung des Dirigenten Igor Karassik.

Der gastgebende Männerchor stellte sich den Besuchern mit dem „Germania Gruß“ vor. Die 34 Sänger sorgten mit den Liedern „Die Welt ist schön“ und „Leben im Sonnenschein, was kann schöner sein“ (Top of the World) für Beifallsstürme.

Begeisterung beim "Lied der Eisenbahner"

Der Chor begeisterte die Zuhörer auch mit dem „Lied der Eisenbahner“ und dem forschen Gesang der Räuber „Fiedel und die Flint“ nach einem Gedicht von Eduard Mörike. Einen Ausblick wagten die Sänger mit der Hymne an die Zukunft, frei nach Udo Jürgens mit dem Lied „Ihr von Morgen, werdet wissen, was aus dieser Erde wird“. Begleitet wurde der Bebraer Männerchor von Martina Freitag am Klavier. Musikalischer Leiter war Dirigent Josef Koster.

Auftritt der Gastgeber: Der Germania Männerchor, geleitet von Josef Koster, hatte zum Konzert im Hessischen Hof geladen.

„Fröhlich klingen uns’re Lieder“, stellte der Eisenbahnchor Friedrich List aus Eisenach fest. Die Gruppe besang unter Leitung von Johannes Schlecht die „Wahre Freundschaft“, frei nach Heinrich Heine die „Loreley“ und ihre Heimat in der Mitte Deutschlands „Thüringen holdes Land“. Die Zugaben waren ein Silcher-Lied „Wie herrlich ist’s im Wald“ und eine bekannte Weise „Kein schöner Land.“

Die Gruppe PopChorn Gilfershausen überraschte die Zuhörer mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Angels“ von Robbie Williams, dem Abba-Song „Thank You For The Music“ und dem Antikriegslied „Sag mir wo die Blumen sind“. Letzteres wurde bekannt durch Marlene Dietrich, die das aus dem Englischen stammende Lied 1962 erstmals in Deutsch veröffentlichte. 

Hans-Joachim Hartig begleitete den Chor am Keyboard. Musikalische Unterstützung vom Band erhielt PopChorn beim Lied der Münchener Freiheit „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“.

Seemannslieder mit Akkordeon

Der Höhepunkt des Chor- und Orchesterkonzerts war der Auftritt der „Bäwerschen Hofsänger“ mit Seemannsliedern. Dazu zählten der Ohrwurm „Santiano“ von der gleichnamigen Gruppe, das „Ave Maria der Meere“, „Capitano“ und „Leise kommt die Nacht“. Harald Stunz begleitete die Sänger am Akkordeon. 

Der Eisenbahner-Frauenchor Wernshausen hatte seine Teilnahme wegen Besetzungsproblemen kurzfristig absagen müssen. Die Lücke füllte das Blasorchester Bebra mit bekannten Titeln, wie „Tulpen aus Amsterdam“. Moderiert wurde das Chor- und Orchesterkonzert von Erich Taubert.

Zu 80 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialeinrichtung der Bahn gratulierten Bebras Bürgermeister Uwe Hassl und Dieter Jahnke, der zentrale Fachberater für Musik in der neuen Stiftungsfamilie BSW & EWH.

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