Prüfungen beginnen am Donnerstag

Entspannung und Motivation für Abiturienten in Rotenburg und Bebra

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Drücken die Daumen: Papa Uwe Ziegenbein hat ein Plakat für seine Tochter aufgehängt, Jessica Kolb will ihrer Freundin Mut machen. 

Die Zeit des großen Zitterns und der rauchenden Köpfe beginnt: Auch im Kreisteil Rotenburg starten die Schüler heute in ihre Abiturtests.

Zum Auftakt werden bei den 89 Prüflingen an den Beruflichen Schulen in Bebra und den 59 Prüflingen an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg die Englischkenntnisse abgefragt.

Beim Abitur geht es nicht immer nur um das „Wer weiß was?“ sondern auch um das „Wer behält die Nerven?“. An den Beruflichen Schulen in Bebra wurde die Prüfungsvorbereitung daher mit einem Entspannungsseminar begleitet.

Schüler der Beruflichen Schulen beim Büffeln für ihre Prüfungen.

Das Ziel: Den Schülern Handwerkszeug an die Hand geben, damit sie gelassen und konzentriert lernen können. Angestoßen hatte die Veranstaltung Lehrerin Sarah Schalles, geleitet wurde das Seminar von Alexandra Lauer von der Fachstelle für Suchtprävention in Bad Hersfeld. Die Schüler erhielten Tipps zu Bewältigungsstrategien für diesen schwierigen Höhepunkt ihrer Schullaufbahn sowie zu Lerntechniken und Lerntypen. Aufgelockert wurde das Seminar durch Gehirn- und Bewegungstrainings.

Für Motivation sollen auch die Plakate sorgen, mit denen Freunde und Familie den Prüflingen die Daumen drücken.

Auch an der JGS in Rotenburg sind jede Menge Motivationsplakate aufgehängt. Unser Foto zeigt Claudia Ewald vor dem Plakat für ihre Nichte Hannah.

Das Problem dabei: Die mit Klebeband befestigten Plakate haben im vergangenen Jahr Spuren auf der Glasfront der Aula – in der auch die Prüfungen stattfinden – hinterlassen. „Wir hatten unheimliche Schwierigkeiten, das abzubekommen“, sagt Schulleiterin Ivonne Buchenau. Weil die Schule die Mutmach-Plakate aber nicht blockieren wollte, wurden auf dem kurzen Dienstweg Bauzäune beim Bebraer Bauhof angefragt.

„Dann hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Buchenau. Zum Wochenbeginn regnete und stürmte es, die Plakate parken seitdem im Foyer der Schule.

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