EU-Geld für Dach des Bebraer Lokschuppens ist da

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Diese Archivbild zeigt den Lokschuppen mit Drehscheibe: Vor dem Giebel links befindet sich inzwischen einer der drei neuen Aufzüge des modernisierten Bahnhofs. Schankweiler-Ziermann

Bebra. Das erwartete europäische Fördergeld, mit dem der Lokschuppen II auf dem Bahnhofsgelände standsicher gemacht werden soll, ist jetzt eingetroffen.

Das bestätigte Bürgermeister Uwe Hassl auf Nachfrage. Es handelt sich um 250.000 Euro sogenannte Efre-Mittel, auf deren Zusage man gewartet hatte. Insgesamt sind 500.000 Euro für die Standsicherung und ein neues Dach erforderlich. Neben dem EU-Geld kommen weitere 250.000 Euro aus Stadtumbaumitteln, von denen jedoch die Stadt Bebra 75.000 Euro tragen müsse, so die Informationen aus dem Rathaus. 175.000 Euro übernimmt somit das Land Hessen. Damit sei die komplette Finanzierung gesichert.

In Kürze soll das Bauprojekt ausgeschrieben werden, derzeit befinde man sich noch in der Abstimmung. Bauherr ist die Stadtentwicklung Bebra GmbH.

Ursprünglich seien nur 200.000 Euro an Efre-Mitteln in Aussicht gestellt worden, heißt es aus dem Bauamt der Stadt. Das ganze Projekt muss bis Mitte November dieses Jahres abgeschlossen sein, sodass der marode Lokschuppen dem nächsten Winter mit einem neuen Dach trotzen kann. Die zwei vergangenen Winter waren so mild, dass das Gebäude trotz teilweise abgedeckter Ziegel keinen weiteren größeren Schaden genommen hat.

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