Kirmes in der Biberstadt

Festumzug Bebra: "Flotte Bälle" hatten den schönsten Beitrag

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Festzugprämierung: Einen Nobelpreis gab es nicht, aber drei erste Preise sowie drei Extrapreise für die schönsten Beiträge – und ein Extralob für die Stadtwerke Bebra, die einen Nachbau der Denkmals-Lok „01 1102“ ins Bäwersche Jubiläumsjahr rollen ließen.

Die Jury tat sich schwer - am Ende hatten 15 Badminton-Spielerinnen die Nase vorn.

Yvonne Kaufmann und die anderen „Flotten Bälle“ waren total aus dem Häuschen. Aber sie waren schon am Sonntagnachmittag, als sich der Bäwersche Kirmesfestzug durchs Städtchen schlängelte, heiße Kandidatinnen für den originellsten und farbenprächtigsten Festzugsbeitrag.

Mit Märchen-Motto zum Kirmesfestzug-Superstar

Von daher verwunderte es eigentlich nicht, dass Jens Rettig am Montagabend in Anwesenheit der Jurymitglieder Bürgermeister Uwe Hassl, Eva Köck und Michael Lehn auf der Bühne des Festzeltes verkündete, dass die 15 sportlichen Badmintonspielerinnen so tolle „Sieben Zwerge, Rotkäppchen und der Wolf und Co.“ waren, dass sie die diesjährigen Kirmesfestzug-Superstars sind.

Auf dem zweiten Platz landeten die von Peter Kehm angeführten TSV-Mitglieder, die die goldenen Bäwerschen Eisenbahnzeiten in den Himmel gehoben hatten. Vor allem der von einem Rotenburger RMW-Schlepper gezogene Nachbau des Wasserturms war sehr gut angekommen, aber auch das große Engagement, mit dem sich die ganze Gruppe für einen ICE-Halt in Bebra einsetzte.

Reitverein mit knallgelben Kostümen beim Umzug

Als Dritter für den Bund der Besten war der Reitverein Bebra ausgewählt worden, der in Anlehnung an den „Walk of Fame“ von Hollywood in originell angefertigten, knallgelben Kostümen die Sterne der Biberstadt benannt hatte: das be!, den Lokschuppen, die Kreisel und die vielen anderen Bäwerschen „Highlights“.

Extrapreise gingen an die Feuerwehrleute für ihre umfangreiche Darstellung der Feuerwehrgeschichte, die Familie Gießler für ihren bunt geschmückten Erntewagen und die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“, die Bebra als Blume zum Blühen gebracht hatten. 

Mit großem Lob bedacht wurden darüber hinaus der Wagen und die Fußgruppe der Stadtwerke, die auf einen Preis verzichtet hatten. Mit dem Eingraben der Kirmes am Backhaus ging die Bäwersche Kirmes gestern Abend zu Ende.

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