Einsatzkräfte konnten Boot nicht ins Wasser lassen

Schwan auf Breitenbacher See eingefroren: Einsatz der Feuerwehr nicht nötig

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Winterstimmung am Breitenbacher See: Hier ist am Dienstagmorgen ein Schwan im Eis eingefroren. Das Foto entstand im Dezember 2014. 

Ungewöhnlicher Einsatz der Feuerwehr am Dienstagmorgen: Spaziergänger haben auf dem Breitenbacher Baggersee in Bebra einen Schwan entdeckt, der etwa 150 Meter vom Ufer entfernt im Eis eingefroren war.

„Tier in Not“ hatte die Leitstelle um 8.05 Uhr gemeldet. Die Breitenbacher Feuerwehrleute informierten auch die Wehr der Kernstadt, der ein Mehrzweck-Boot zur Verfügung steht. Das teilte Florian Bode, der Pressesprecher der Feuerwehr, auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass es wegen der Eisschicht nicht möglich war, das Boot zu Wasser zu lassen. „Personen konnten wir nicht auf die Eisfläche schicken. Das wäre zu gefährlich gewesen“, betont Bode. Deshalb musste die Feuerwehr ihre Hilfsaktion unverrichteter Dinge abbrechen.

Hier befindet sich der Breitenbacher See in Bebra:

Ein Einsatz wäre auch gar nicht nötig gewesen, heißt es bei der Bebraer Feuerwehr. „Wir gehen davon aus, dass der Schwan sich selbst befreien kann, zum Beispiel durch seine Körperwärme“, sagt der Pressesprecher. Es seien auch noch andere Schwäne in der Nähe gewesen. Dass Schwäne verenden, weil sie im Eis einfrieren, passiere äußerst selten.

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