Rathauschef Hassl empört über Vorwürfe

Nach Facebook-Post: Kritik an Bebras Bürgermeister

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Uwe Hassl

Rotenburg/Bebra. Als menschenverachtend bezeichnen Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald, CDU-Fraktionsvorsitzender Jonas Rudolph und SPD-Fraktionsvorsitzender Volker Heise Äußerungen von Bebras Bürgermeister Uwe Hassl im sozialen Netzwerk Facebook.

Die drei Rotenburger Kommunalpolitiker reagieren damit auf einen Eintrag Hassls in der vergangene Woche. Er hatte sich zur Botschaft eines Nachrichtensenders geäußert.

Darin hieß es: „Grenzen dicht auf Balkanroute: Gabriel wirft vielen Deutschen klammheimliche Freude vor ...“ Hassel postete dazu ... „Haha. Und diese klammheimliche Freude teile ich wie so viele. Nichts anderes hätte schon seit letzten Sommer passieren müssen.“

Die drei Rotenburger Politiker, die bereits auf Facebook mit Hassl darüber diskutiert hatten, erklären gemeinsam gegenüber der Presse, dass dessen „zynische Äußerungen im Bewusstsein des großen und zunehmenden Leids in den Flüchtlingslagern in Idomeni“ menschenverachtend seien und das christliche Menschenbild mit Füßen träten.

Hassl selbst, der die Drei auf seiner Fachbookseite inzwischen geblockt hat - das heißt, sie können sich nicht mehr auf der Seite äußern - ist empört über diese Vorwürfe und fühlt sich falsch verstanden. Seine Häme beziehungsweise Schadenfreude richte sich gegen die Bundesregierung und deren falsche Flüchtlingspolitik, natürlich nicht gegen die Flüchtlinge. Er setzte sich nach wie vor für arme Menschen ein.

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