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Plan für die Leader-Region Hersfeld-Rotenburg steht: Forum feiert seine fertige Strategie

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Von: Wilfried Apel

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Trafen sich im Lokschuppen: Die Beteiligten der Leader-Region.
Trafen sich im Lokschuppen: Die Beteiligten der Leader-Region. © Wilfried Apel

Nach der Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 für die Leader-Region Hersfeld-Rotenburg (LES) trafen sich die Beteiligten zur Abschlussberatung im Lokschuppen in Bebra.

Bebra – Als Dankeschön für all die vielen Aktiven, die an der Erarbeitung der Lokalen Entwicklungsstrategie 2023 bis 2027 für die Leader-Region Hersfeld-Rotenburg (LES) mitgewirkt haben, war die öffentliche Abschlussveranstaltung gedacht, zu der das Regionalforum in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WFG) in den Bebraer Lokschuppen eingeladen hatte.

Die Feier sollte auch als Ausblick und ein klein wenig auch als Bitteschön in Richtung Landesregierung dienen, denn die Aktiven haben sich ja vor allem deshalb zusammengesetzt und die Entwicklungsstrategie auf den Weg gebracht, damit die Region weiterhin von Fördergeld der Europäischen Union profitieren kann.

Das gelinge nur dann, wenn sinnvolle Projekte vorgeschlagen werden. Das wiederum setze voraus, dass es eine sinnvolle Entwicklungsstrategie gibt und dass die Region, der alle Kreisgemeinden außer Niederaula, Breitenbach am Herzberg, Kirchheim und Neuenstein angehören, wie bisher als Leader-Förderregion anerkannt ist.

Seit 2007 habe man erfolgreich zusammengearbeitet, hob Altbürgermeister Harald Preßmann, der langjährige Vorsitzende des regionalen Leader-Beirats, hervor. Zuletzt jedoch sei der reale, der eigentliche Austausch coronabedingt viel zu kurz gekommen.

Ähnlich sah es Landrat Torsten Warnecke, der hervorhob, wie wichtig und richtig es sei, Ehrenamtliche in den Leader-Prozess einzubinden, unterstützt von Hauptamtlichen des Landkreises. Den Einen wie den Anderen gebühre Dank, insbesondere jedoch dem später auch noch vom Nentershäuser Bürgermeister Ralf Hilmes gewürdigten Harald Preßmann, der sich im Leader-Beirat als „Mann des Ausgleichs und der Ideen“ bewährt und dafür gesorgt habe, dass alle Kommunen adäquat einbezogen worden seien.

Regionalmanagerin Sigrid Wetterau beleuchtete den Ablauf des vor allem von ihr und ihrer Kollegin Johanna Manns gesteuerten Leader-Prozesses.

Im Anschluss daran stellte das Planungsteam, bestehend aus der Regionalentwicklerin Kirsten Steimel vom Gießener Büro Regiotrend und dem Regionalplaner Dr. Michael Glatthaar vom Göttinger Büro proloco, Entwicklungsziele und im Gespräch mit hoffentlich bald begünstigten Akteuren Projekte vor.

Unter anderem das von Nicole Bube und Antje Wiedemann entwickelte Vorhaben „Lebenswerk“, das in Heringen verwirklicht werden soll. Mitten in der Werrakommune wollen die beiden Pflegedienstbetreiberinnen mit Unterstützung aus dem Leader-Fördermitteltopf einen Regionalladen etablieren und in einem ihm angeschlossenen Café zum Treffen und Verweilen einladen – barrierefrei, seniorengerecht und familienfreundlich.

Wichtige Akteuere: Sigrid Wetterau, Harald Preßmann und Johanna Manns.
Wichtige Akteuere: Sigrid Wetterau, Harald Preßmann und Johanna Manns. © Wilfried Apel

Musikalisch umrahmt wurde die mit einem abwechslungsreichen regionalen Imbiss beendete Veranstaltung von Klaus Adamaschek, Johannes Gunkel und Sascha Schmidt von der Rotenburger Gruppe Shiregreen, die das Leader-Treffen mit bisweilen „traumwandlerischen“ Liedern bereicherten. (Wilfried Apel )

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