Bezirkliga A 1: Ganz große Lust auf Handball hat gefehlt

MSG Bebra/Lispenhausen unterliegt dem Vorletzten Wollrode II mit 30:31

Bebra. Zum Abschluss der Saison haben die Handballer der MSG Bebra/Lispenhausen eine Heimniederlage kassiert. Sie unterlagen dem Vorletzten, dem TSV Wollrode II, mit 30:31 (12:14).

Dass die MSG Tabellenvierter bleiben würde, hatte schon vor dem Anwurf festgestanden. „Das war ein typisches Spiel, in dem es um nichts mehr geht“, stellt MSG-Spielertrainer Alexander Fischer fest. Die letzten Pozent an Willensstärke und die ganz große Lust auf Handball hätten gefehlt. „Für unsere anschließende Feier wäre ein Sieg wahrscheinlich schöner gewesen, aber diese Niederlage ist halb so wild.“

Wie im Vorfeld angekündigt, hatte Fischer erneut auf eine sehr offensiv ausgerichtete Abwehr gesetzt. „Vom Ansatz her war das auch okay, aber natürlich gibt es noch Abstimmungsprobleme“, sagt Fischer, „aber das Umschalten auf Angriff hat nicht funktioniert.“ Doch das blieb nicht das einzige Manko. Denn die Gastgeber ließen gleich 36 Angriffe ungenutzt. 24 Fehlwürfe, zwölf technische Fehler, und schon war immer wieder der Gegner am Ball.

„So kann man kein Spiel gewinnen, das reicht noch nicht mal gegen eine Altherrenmannschaft“, kritisiert der Spielertrainer. Er musste kurzfristig auf Fabian Jeschek verzichten, der sich beim Warmmachen den Finger gebrochen hatte.

Tim Stückradt spendierte Alexander Fischer ein Sonderlob: „Er hat in der zweiten Halbzeit eine tolle Leistung gebracht.“

MSG:  Kohli, Olbricht - Handke (1/1), Krapf (2), Seese (3), Rosenberger (4), Stückradt (8/1), Fischer (8), Cenik (1), Fäcke (1), Arnold (2), Mangold, Schmitt

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