Bebraner zeigten Herz für ihre Stadt - Kaum Kritik im Festzug

Ein Herz für Bebra: Bäwersche feierten Stadt mit Festzug

Bebra. Der Bebraer Kirmes-Festzug war in diesem Jahr einer, der seinen Namen verdient hat. Für Kritik oder politische Spitzen war wenig Platz.

Die Teilnehmer feierten ausgelassen ihre Stadt, die in den zurückliegenden Jahren ihr Gesicht durch die Innenstadtsanierung extrem gewandelt hat und mit dem kürzlich eröffneten Einkaufszentrum „das be!“ um eine große Attraktion reicher ist.

Und Festzugsteilnehmer gab es ausgesprochen viele. Allein die Bebraer Schulen beteiligten sich mit so vielen Kindern und Jugendlichen, dass sich eine ganze Menschenmasse durch die Straßen der Innenstadt drängte.

Foto: Meyer

Viel Raum nahmen im Festzug Bezüge zum diesjährigen Kirmesmotto ein, das „Bäwersche Wiesn“ lautet. Zahllose Frauen, aber auch humorvolle Männer hatten dafür das Dirndl übergestreift. Lederhosen waren viele zu sehen, viel bayrische Musik zu hören, und sogar ein riesiger Maßkrug war mit von der Partie. Die Freude über das neue Einkaufszentrum kam immer wieder zum Ausdruck. Eine Gruppe junger Frauen bekundete per Transparent: Hier ließen sich künftig auch Junggesellinnen-Abschiede angemessen feiern.

Die Schrebergärtner liefen verkleidet als Gemüse im Festzug mit, Jugendliche von Entschieden für Christus hatten sich als Tiere der Arche Noah verkleidet, Kinder als Märchenfiguren und Kinder als Bauarbeiter. Ein problematisches Thema griff die Feuerwehr auf: Männer mit grauen Bärten in Rollstühlen stellten den Zuschauern die Frage: Wird es in Zukunft ausreichend Nachwuchs geben? Weit vorne im Festzug liefen Gäste aus der englischen Partnerstadt Knaresborough mit. Sie feierten die seit 45 Jahren bestehende Partnerschaft zusammen mit ihren Gastgebern.

Bilder des Festzugs

Festzug der Bebraer Kirmes

Von Achim Meyer

Rubriklistenbild: © Meyer

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