Mit Herzblut für andere da: Wolfgang Schneider aus Bebra erhält Verdienstorden

Verdienstkreuz am Bande für den Bebraner Wolfgang Schneider (Mitte): Die Ehrung nahm Ministerin Lucia Puttrich (rechts) in Wiesbanden vor. Mit dabei war Schneiders Ehefrau Doris (links). Foto:  nh

Bebra/Wiesbaden. Für Wolfgang Schneider aus Bebra war der vergangene Freitag ein glücklicher Tag: Ihm wurde das Verdienstkreuz am Bande in Wiesbaden überreicht. Die Ehrung nahm Lucia Puttrich, Hessens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, vor.

Mit der Verleihung wird Schneiders Engagement im sozialen Bereich gewürdigt. „Sie haben ungezählte Hilfsprojekte und Spendensammlungen organisiert und damit ganz viel Gutes getan“, sagte Puttrich bei der Feierstunde in der Hessischen Staatskanzlei.

Das Engagement

Der heute 70 Jahre alte Schneider ist Augenoptikermeister und hat drei Geschäfte in Bebra, Wildeck und Rotenburg. Zudem ist er in einer Vielzahl von verschiedenen Projekten aktiv. Unter anderem engagiert er sich für Knochenmarkstypisierungen, um krebskranken Menschen zu helfen. Er war 2004 Gründungsmitglied von „MediKids“, dem Förderverein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Bad Hersfeld.

Als zweiter Vorsitzender hat er Sponsoren gewonnen und sich an Aktivitäten zu Gunsten kranker Kinder und Jugendlicher beteiligt. Dies gilt insbesondere für das Engagement des Vereins für Kinder und Jugendliche aus Krisengebieten, die zum Teil über Monate kostenlos im Klinikum behandelt und vom Verein betreut werden. Schneider ist auch Vorstandsmitglied des Vereins Kinderkrippe Bebra und im Vorstand des Vereins Smog (Schule machen ohne Gewalt). Er engagiert sich für behinderte Menschen und hilft posttraumatisierten Soldaten der Bundeswehr. Darüber hinaus organisiert er Benefizveranstaltungen und spendet den Überschuss für diese Organisationen.

Die Funktionen

Der gebürtige Fuldaer ist in verschiedenen Funktionen für die Augenoptikerinnung Kassel tätig gewesen, für die er 2005 und 2006 Vorstandsmitglied war. Zudem ist er seit 1999 Mitglied im Gesellen- und Zwischenprüfungsausschuss der Innung.

Die Aktionen

Schneider hat 1984 den „Aktion Sorgenkind“-Weihnachtsbasar der Handels- und Gewerbevereinigung Bebra ins Leben gerufen und als Drehorgelspieler selbst Spenden gesammelt. Er hat weitere Spendensammlungen initiiert, zum Beispiel zu Gunsten von Flutopfern und hilfsbedürftigen Menschen in Vietnam.

Auch im Lions-Club Bebra-Rotenburg ist er seit 1996 aktiv. 1995 bis 1999 war der Bebraner Mitglied im Pfarrgemeinderat der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Bebra und von 1982 bis 1987 zweiter Vorsitzender des Chorvereins Liedertafel 1867 Bebra.

Weitere Auszeichnung

Bereits 2009 ist Schneider mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. (red/fis)

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