HNA-EAM-Cup: JFV Hersfeld ist der verdiente Sieger beim Kreisentscheid in Bebra

Gelb ist Trumpf: Das Team des JFV Hersfeld ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Es setzte sich zunächst in der Gruppe A durch, legte im Halbfinale und im Endspiel noch eine Schippe drauf und ließ sich nicht mehr aufhalten. Foto: Walger

Bebra. Der Favorit JFV Hersfeld hat sich im Finale des HNA-EAM-Cup-Kreisentscheids in Bebra gegen den TSV Schenklengsfeld durchgesetzt. Dritter wurde Gastgeber FSG Bebra vor der JSG Rotenburg/Braach, die das Glück nicht gepachtet hatte.

Die beste Fußball-Mannschaft hat den Kreisentscheid gewonnen: Beim HNA-EAM-Cup für F-Junioren auf der Bebraer Biberkampfbahn hat sich der JFV Bad Hersfeld souverän durchgesetzt. Er wird den Kreis Hersfeld-Rotenburg bei der Endrunde dieses größten Nachwuchsturniers der Region am 5. Mai vertreten.

Für den großen Fußballtag der Kleinen hätten sich alle Beteiligten inklusive Ausrichter FSG Bebra etwas schöneres Wetter gewünscht. Doch die Sonne ließ sich nicht blicken, und die Temperaturen blieben deutlich im einstelligen Bereich stecken. Zum Glück regnete es wenigsens nur sporadisch.

Die Kinder ließen sich den Spaß von diesen widrigen Bedingungen aber nicht nehmen. Sie dribbelten, passten und rannten, was das Zeug hält. Aufgeben galt nicht, auch wenn man im Rückstand lag. Und deshalb waren die meisten Spiele heiß umkämpft und vor allem spannend. Leider nicht das Finale. Hier steuerten die Hersfelder, die sich nach einer durchwachsenen Vorrunde deutlich steigerten, mit zwei schnellen Toren früh auf Erfolgskurs.

Ab dem Halbfinale, das mit 1:0 gegen die FSG Bebra gewonnen werden konnte, zeigte der Favorit aus der Kreisstadt, warum er als solcher gehandelt wurde. Die jungen Hersfelder suchten und fanden mit präzisen Pässen die freien Räume, verteidigten geschickt und suchten immer wieder den Abschluss. Mit dem 0:1 waren die beherzten Bebraner, die eine kleine Abwehrschlacht liefern mussten, gut bedient.

Zweimal Pech in der Lotterie 

Ein tolles Turnier spielte auch die JSG Rotenburg/Braach. Sie scheiterte in der Vorschlussrunde unglücklich an den starken Schenklengsfeldern. Nachdem in der regulären zehnminütigen Spielzeit kein Tor gefallen war, musste die Entscheidung vom Punkt aus fallen. Als hätte Rotenburgs Coach Rainer Limpert schon geahnt, was passieren würde, hatte er vesucht, seinen Jungs die Angst vorm Neunmeter zu nehmen: „Man kann einen verschießen, das passiert und ist gar nicht schlimm.“ Die JSG unterlag prompt mit 1:4 im Neunmeter-Roulette.

Und als sich auch im Spiel um Platz drei gegen Bebra die Niederlage im Shootout abzeichnete, kündigte Limpert seinen Jungs an: „Im nächsen Training werden wir nur Neunmeterschießen üben.“

Pech hatte am Samstag auch der JFV Ulfetal. Die Mannschaft aus Weiterode, Ronshausen und Hönebach hätte ihr letztes Vorrundenspiel gegen Hersfeld gewinnen müssen, um weiterzukommen. Ein Sieg lag auch in der Luft, doch es reichte nur zu einem unglücklichen 1:1. Nur wegen des besseren Torverhältnisses kam so das Aus für die Ulfetaler, und der TSV Schenklengsfeld zog ins Halbfinale ein.

HNA-EAM-Junior-Cup in Bebra

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