Bebraer Bürgermeister wirbt

Kannenklau auf Friedhöfen nimmt zu - Ungewöhnliche Spendenaktion

Idee gegen Gießkannenschwund: Bürgermeister Uwe Hassl wirbt für private Spenden für die Friedhöfe, damit in den heißen Sommermonaten niemand seine eigene Kanne mitbringen muss. Foto: nh

Bebra. Ein verstärkter Schwund an Gießkannen ist auf den städtischen Friedhöfen Bebra zu verzeichnen. Eine Spendenaktion und ein Trick sollen das Problem lösen helfen.

Wie Bürgermeister Uwe Hassl mitteilt, sind viele Bürger schon dazu übergegangen, ihre eigenen Kannen mit auf den Friedhof zu bringen.

Deshalb wirbt er für eine ungewöhnliche Spendenaktion. Auf mysteriöse Art und Weise verschwinden immer die neuen Kannen an den Wasserstellen und werden von Unbekannten teilweise durch alte, ausgediente Modelle ausgetauscht.

„Früher gab es Blechkannen, die werden aber nicht mehr genommen, weil sie zu schwer und in der Anschaffung zu teuer sind“, berichtet Hassl. Die vielfach gelobten Plastikkannen sind zwar billiger, aber es sei auch müßig, immer wieder neue Kannen anschaffen zu müssen, wenn diese entwendet werden.

Hierzu hat der Bürgermeister eine Idee: Wer der Stadt Bebra etwas Gutes tun möchte, der könne eine Kanne kaufen und diese spenden. Am Besten sollten die Bürger sie mit ihrem Namen oder der Aufschrift „Spende“ versehen an einem der vielen städtischen Friedhöfe an die Kannenständer hängen. Mit diesem Trick solle an das Gewissen der „Kannenklauer“ appelliert werden.

Was sonst noch spurlos von den Gräbern verschwindet und wie der Bürgermeister auch Unternehmen einbinden will, lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der Rotenburg-Bebraer-Allgemeine.

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