Löscharbeiten durch gefrierendes Löschwasser erschwert

Leerstehendes Wohnhaus in Rautenhausen ausgebrannt

Bebra. Am Montagmorgen gegen 4 Uhr brach ein Feuer in einem leerstehenden Wohnhaus im Bebraer Ortsteil Rautenhausen aus. Die Löscharbeiten wurden von der Kälte erschwert.

Aktualisiert um 18.15 Uhr.

60 Feuerwehrleute aus Rautenhausen, Asmushausen, Bebra und Rotenburg mussten am frühen Montagmorgen nicht nur die Flammen des Hausbrandes im Bebraer Stadtteil Rautenhausen bekämpfen, sondern hatten auch extreme Probleme durch die Kälte. Das Löschwasser gefror sofort, berichtete Einsatzleiter und stellvertretender Stadtbrandinspektor Frank Henning. Auch Hydranten waren zugefroren, selbst die durch Spritzwasser befeuchtete Bekleidung der Brandschützer fror und sorgte für steife Bewegungen, ergänzte Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf.

Laut Angaben der Einsatzkräfte ist das Feuer in einem Holzschuppen hinter dem Haus ausgebrochen und hat sich von dort zum Dach ausgebreitet. Personen kamen nicht zu Schaden - die Bewohner der Nachbarhäuser konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Mitarbeiter des Bebraer Bauhofs unterstützen die Arbeiten, indem sie Salz streuten. Hertrampf dankt den Rautenhäusern, die den Feuerwehrleuten warme Getränke gebracht hatten. Nach dem Einsatz, der sich bis etwa 9 Uhr hinzog, mussten die Wehren in den Gerätehäusern die steif gefrorenen Feuerwehrschläuche auf den Fahrzeugen gegen andere auswechseln, um wieder einsatzfähig zu sein. Zur Brandursache gab es am Montagvormittag noch keine Angaben der Polizei. Die Brandstelle ist beschlagnahmt. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 50.000 Euro beziffert.

Vor einigen Monaten hatte das Wohnhaus schon einmal gebrannt - es handelte sich damals um einen Küchenbrand. 

TVnews-Hessen

Leerstehendes Wohnhaus in Rautenhausen ausgebrannt

Rubriklistenbild: © TVnews-Hessen

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