Stadt lädt zur Vereinsversammlung ein

Wer mäht künftig die Sportplätze in Bebra?

Bebra. Die Vereine der Stadt Bebra mit den Ortsteilen sind am Montag, 22. Juni, um 19 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Ein Thema werden laut Mitteilung von Bürgermeister Uwe Hassl die Mäharbeiten an Sportplätzen sein.

Es werde um die Frage der künftigen freiwilligen Leistungen der Vereine gehen, welche Vorstellungen die Vereine selbst und die Poliker in dieser Frage hätten. Die Moderation werde Hassl selbst übernehmen, erklärte dieser. „Da die Politik diese Veranstaltung wünschte, kommt es maßgeblich auf die Podiumsteilnehmer der Politik an, wie sich diese präsentieren und den Fragen der Vereine entgegentreten werden“, erläuterte Hassl weiter.

Seine Recherchen und die Angebote von drei Firmen haben ergeben, dass eine Fremdvergabe der Mäharbeiten an den Sportplätzen nicht billiger sein werde, als die Aufgabe weiterhin vom Bauhof erledigen zu lassen. Eine Fremdvergabe wäre nur dann geringfügig günstiger, wenn Nebenmäharbeiten künftig nicht mehr vom Bauhof, sondern von den Vereinen übernommen würden. Allerdings weist Hassl auf die dann erforderliche Investition von Mähgeräten hin.

Hintergrund ist die Kündigung der Verträge mit den Vereinen zum 31. Dezember 2015. Nachdem die Fraktionen im Stadtparlament kein Geld für Rasenmäher für die Vereine bereitgestellt haben, stellt sich laut Hassl die Frage, wie man ab 2016 mit den Sportplätzen verfahren solle. Ohne Aufsitzmäher könnten die Vereine diese Aufgabe nicht eigenverantwortlich übernehmen, es müsste also weiter vom Bauhof gemäht werden.

Einsparungen beim Bauhof ließen sich aber nicht generieren, da der Rasen in der Hauptwachstumszeit mindestens einmal wöchentlich gemäht werden müsse, teils auch gewässert.

Die Mäharbeiten werden im Wochenschnitt an zwei Tagen erledigt. Mit A, B und C-Plätzen sind wöchentlich zwölf Plätze zu mähen. Wenn einige Plätze nicht wöchentlich gemäht würden, käme man je Sportplatz auf etwa 90 - 110 Euro wöchentlich an Kosten für den Bauhof.

Auch im Magistrat wird die Angelegenheit ein Thema sein. (red/ank)

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