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Mehr Komfort an Bahnhöfen: Deutsche Bahn investiert in Stationen in Bebra und Bad Hersfeld

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Von: Daniel Göbel

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Von einem Sofortprogramm der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums für mehr Komfort an Bahnhöfen soll auch die Station in Bebra profitieren. archi
Von einem Sofortprogramm der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums für mehr Komfort an Bahnhöfen soll auch die Station in Bebra profitieren. archi © clemens herwig

Die Deutsche Bahn (DB) hat angekündigt, bis Ende des Jahres einen Spurt für mehr Komfort und Barrierefreiheit an den Bahnhöfen einzulegen.

Davon profitieren im Kreis Hersfeld-Rotenburg die Bahnhöfe in Bebra und Bad Hersfeld. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) investiert die Bahn laut Presseankündigung rund 1,4 Millionen Euro in kleine, aber wirkungsvolle Verbesserungen an rund 45 Stationen in Hessen, die für die Bahnkunden sofort sichtbar seien.

Bundesweit modernisiert die DB an vielen Standorten unter anderem Fassaden, Wandflächen, Decken, Bodenbeläge sowie Treppen und Zugänge. Für mehr Komfort sollen zum Beispiel zusätzliche oder modernere Sitzbänke, neue Beleuchtung oder Fahrradrinnen sorgen. Um vor allem sehbehinderten Menschen das Reisen zu vereinfachen, würden taktile Leitstreifen in die Bahnsteige eingebaut, Stufenkanten kontrastreich markiert oder taktile Handlaufschilder an Treppengeländern montiert. Auch neue Automatiktüren und Hublifte an Bahnsteigen sollen das Reisen für mobilitätseingeschränkte Reisende verbessern.

Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender DB Station&Service AG: „Mit diesem weihnachtlichen Spurt für attraktive Bahnhöfe stärken wir noch in diesem Jahr schnell und effektiv die Barrierefreiheit und den Komfort an vielen Bahnhöfen. Schon kleine Maßnahmen können und sollen das Wohlgefühl unserer Reisenden steigern. Und das mit dem Ziel, Stationen so einladend zu gestalten, dass sich noch mehr Reisende für die Bahn entscheiden“, erläutert Koch.

Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Jede Zugfahrt beginnt und endet am Bahnhof – Bahnhöfe sind Begegnungsorte und prägen das Bild einer Stadt. Vor allem sind sie aber auch Teil der Entscheidung, ob sich Menschen für die Nutzung der Bahn entscheiden oder nicht. Wenn wir also mehr Menschen vom Bahnfahren überzeugen oder es ihnen überhaupt erst ermöglichen wollen, müssen wir in attraktive und barrierefreie Bahnhöfe investieren. Mit unserem Sofortprogramm tun wir genau das.“

Was genau an den Bahnhöfen in Bebra und Bad Hersfeld mit dem neuen Programm konkret umgesetzt werden soll und wieviel Geld dafür eingesetzt wird, konnte die Bahn am Dienstag auf Nachfrage unserer Redaktion noch nicht sagen. In den kommenden Tagen solle dies aber bekannt gemacht werden, teilte eine DB-Sprecherin mit.  dag

600 Stationen bundesweit profitieren vom Programm

Vom Sofortprogramm 2022 der Deutschen Bahn profitieren deutschlandweit rund 600 Stationen. Bis Ende dieses Jahres fließen insgesamt bis zu 21,5 Millionen Euro Bundesmittel, wie die Bahn mitteilt.

Hinzu kommen Eigenmittel der DB. Das Ziel sei es, kurzfristig die Barrierefreiheit zu verbessern und die Attraktivität im Allgemeinen zu erhöhen. Die Direktmaßnahmen ergänzen dabei die diesjährigen Investitionen in die Bahnhöfe von rund 1,8 Milliarden Euro aus Mitteln von Bund, Ländern und Bahn. Eine Liste mit allen betroffenen Bahnhöfen gibt es online unter der Internetadresse
deutschebahn.com/de/presse.

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