Seit einer Woche verschwunden

Im Motorraum nach Bebra: Katze fuhr bei Herrchen mit - Nun vermisst

Tierische Tragödie: Ohne es zu wissen hat Uwe Rodeck seine Katze im Motorraum seines Firmenfahrzeugs von Thüringen nach Bebra mitgenommen. Er entdeckte später Haare auf der Autobatterie. Seitdem fehlt von „Lucky“ jede Spur. Foto: Schaffner

Bebra. Uwe Rodeck ist verzweifelt. Der 54-Jährige aus dem thüringischen Burkhardtroda vermisst seit einer Woche seine Katze.

Alles spricht dafür, dass sich „Lucky“ im Motorraum seines Firmenfahrzeugs versteckt hatte und unbemerkt mit ihm nach Bebra gefahren ist. Seitdem ist das Tier verschwunden.

„Die Geschichte geht mir richtig an die Nieren“, sagt Uwe Rodeck. Ihren Anfang nahm sie vor einer Woche. Der Energietechniker fuhr wie gewohnt morgens mit seinem Dienstwagen von seinem Wohnhaus ins 40 Kilometer entfernte Bebra.

Katze wartete am Parkplatz 

Schwarz-braun-weißes Fell: Das ist „Lucky“. Foto: nh

Was er nicht wissen konnte: Während er mit Tempo 120 über die A4 fuhr, muss „Lucky“ unter der Motorhaube als blinder Passagier mitgereist sein. Als er Feierabend machte und zu seinem VW Caddy auf dem Betriebshof am Wiesenweg ging, „saß dort eine Katze, die ,Lucky‘ verblüffend ähnlich sah“, erinnert er sich. Da zwischen Bebra und seinem Wohnort 40 Kilometer liegen, konnte er aber nur an einen Zufall glauben, ignorierte sie und fuhr davon.

„Inzwischen bin ich mir sicher, dass meine treue Katze dort stundenlang auf mich gewartet hat, um mit mir wieder nach Hause zu fahren“, sagt der Familienvater, der sich nun Vorwürfe macht, sein eigenes Tier nicht erkannt zu haben.

Kontakt: Uwe Rodeck, Telefon 0 36 92/59 07 00 oder 0170/78 38 637.

Was Uwe Rodeck alles anstellt, um seine Katze wiederzufinden und warum das Tier schon einmal riesiges Glück hatte, lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe.

Von Sebastian Schaffner

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