Musikgruppe feiert 60-jähriges Bestehen

Brillant auch bei leisen Tönen: Musikzug des TSV Bebra mit gelungenem Konzert

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Mit dem Konzert der Emotionen in der Auferstehungskirche startete der Musikzug in das Jahr 2019. Es war ein gelungener Auftakt, mit brillant gespielten Liedern, Melodien und Musikstücken

Es war ein schwungvoller Auftakt in das Jahr, in dem der Musikzug des TSV Bebra seinen 60. Geburtstag feiert. Beim Konzert in der Auferstehungskirche gab es viel Applaus. 

Mit einem Pflichtstück für Orchester eröffnete der Musikzug des Turn- und Sportvereins Bebra unter der Leitung des Dirigenten Reinhard Meißner sein "Konzert der Emotionen": „Spirit of Music“. Nach dem rasanten Start zog mit „Mountain Wind“ ein Bergwind auf. Das war ein kleines feines Konzertwerk von Martin Scharnagl. Die musikalisch reizvolle Komposition bot schöne Melodien und eine berührende Atmosphäre.

Dem Wind in den Bergen folgte „Hornblowers Farewell“, ein Signal zum Abschiednehmen, das an Zapfenstreich mit Trommelwirbel und dem Klang der Solotrompete erinnerte. Beim Ausflug in das schottische Hochland zur „Highland Cathedral“ fehlte eigentlich nur noch der Musiker mit dem Dudelsack für die optische Aufwertung der Komposition, brillant vorgetragen vom Musikzug Bebra.

Nach dem Auftritt des Gospelchors Bebra mit der Ballade „Tears in Heaven“ und den Gospeln „Inspired“ und „Jesus on the Mainline“ erklang beeindruckend „The Sound of Silence“.

Hallelujah, Amen und O Happy Day

Ein Höhepunkt des Konzerts Lena Henning sang, begleitet vom Musikzug, Leonard Cohens Hallelujah auf der Kanzel. 

Ein Höhepunkt des Konzerts war der Ohrwurm „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Gesungen wurde die Ballade von Lena Henning auf der Kanzel, musikalischen begleitet vom Musikzug, der im Altarbereich der Kirche seinen Platz hatte. Mit den leisen und lauten Tönen der „Music“ und den Spirituals (geistige Lieder) „Bye and Bye“, „Amazing Grace“, „O Happy Day“ und „Amen“ beendete der Musikzug sein Konzert.

Die Zuhörer in der Kirche spendeten lang anhaltenden Beifall. Die Musiker kamen daher um eine Zugabe nicht herum. Angesagt wurden die Lieder und Melodien von Marie Fischer und Leander Heise.

Über die volle Kirche freute sich Pfarrer Martin Schacht. Das wünsche er sich auch bei den Gottesdiensten. Das Konzert bezeichnete der Pfarrer als ein großes Geschenk. Die Herausforderung bei der Musik seien ja nicht die lauten Töne, sondern die leisen. Dem Musikzug wünschte er, immer die richtigen Töne zu treffen.

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