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Nach vier Jahren Pause: So feierte Weiterode Dorffest

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Von: Wilfried Apel

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Alle sind gespannt, ob dem Ersten Weiteröder der Fassanstich gelingt: Stadträtin Ilse Koch (von links), Vereinsgemeinschaftsvorsitzender Johannes Koch, Ortsvorsteher Andreas Nölke, Thomas Hauff, Brauereivertreter Henrik Stelzner, Patrick Schlegel, Martin Schade, Sophia Beyer, Christin August und Volker Schulz.
Alle sind gespannt, ob dem Ersten Weiteröder der Fassanstich gelingt: Stadträtin Ilse Koch (von links), Vereinsgemeinschaftsvorsitzender Johannes Koch, Ortsvorsteher Andreas Nölke, Thomas Hauff, Brauereivertreter Henrik Stelzner, Patrick Schlegel, Martin Schade, Sophia Beyer, Christin August und Volker Schulz. © Wilfried Apel

Wer die Weiteröder kennt, weiß, dass sie gerne ausgelassen feiern. Übers Wochenende taten sie es nach vier Jahren Pause beim Dorffest einmal mehr unter der ihnen verbliebenen alten Linde an der Kirche.

Weiterode - Unter deren Blätterdach war das Fass aufgebaut, das in Anwesenheit von Henrik Stelzner von der Eschweger Klosterbrauerei von Ortsvorsteher Andreas Nölke angeschlagen wurde. Der Weiteröder hätte das Eröffnungszeremoniell gerne auch Stadträtin Ilse Koch, die die Grüße des Magistrats überbracht hatte, überlassen, aber die aus Weiterode stammende Bebranerin entgegnete ihm augenzwinkernd, dass sie dafür erst noch ein wenig üben müsse.

Von daher musste Nölke ran. Beim Anschlagen hatte er keine Probleme. Beim Zapfen der ersten Halben sammelte sich dann allerdings ziemlich viel Schaum im Glaskrug. Mit Hilfe von Henrik Stelzner wurde das Problem gelöst, so dass dem Antrinken des Dorffestes mit Freibier nichts mehr im Wege stand. Für gute musikalische Unterhaltung war am Samstag das in voller Besetzung angetretene Eisenbahnblasorchester Bebra zuständig. Der wieder genesene Igor Karassik sorgte für den richtigen Takt und Herzbube Wolfgang Schwalm für den einen oder anderen Extra-Ton – angefangen beim Marsch „The King“, über die Polka „Heut ist unser Hochzeitstag“ bis hin zum letzten Stück, das überleitete zu DJ Noah.

Am Sonntag sorgten nach dem gemeinsam gefeierten Gottesdienst, der gemeinsam genossenen Erbsensuppe und der Schauübung der Feuerwehr die Wildecker Musikanten für gute Laune.

Von Wilfried Apel

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