Viele Neuzugänge beim FSG – Levent Tabkin verlässt die Mannschaft

Fußball: Nach vorne geht jetzt mehr bei der FSG Bebra

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Sie gehören ab sofort - und manche wieder - zur FSG Bebra: Die Neuzugänge (von links) Julian Eberhardt, Jan Allmeroth, Vincent Wolf, ihr Trainer Andreas Gleim sowie Bekim Mustafi. Auf dem Bild fehlen Roland Mohr, Sebastian Schmidt, Patrick Barschke, Egzon Bejta, Lars Willich, Vitali Reim, Skodran Gashi und Justin Stöwer, die zum Teil ihren Platz bei der Reserve finden werden.

Bebra. Bekim Mustafi, Martin Silbermann, Christoph Allendorf, Julian Eberhardt, Benedikt Jaschinski – die Gegner müssen angesichts dieser Namen aufpassen, wenn die Bebraer Fußballer in der kommenden Saison angreifen.

Im Mai hatte sich Andreas Gleim, der Trainer des Fußball-Kreisoberligisten FSG Bebra, gewünscht, dass seine Mannschaft weitgehend zusammenblieb. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen.

Der Verlust

Lediglich Levent Tabkin konnte trotz intensiver Bemühungen nicht gehalten werden. Er ist mit unbekanntem Ziel abgewandert, was der Coach bedauert. Tabkin war neben Martin Silbermann und Christoph Allendorf einer von drei Neuzugängen, die in der Winterpause beziehungsweise während der Rückrunde den Weg zur FSG gefunden hatten. Das Trio hob das spielerische Niveau schnell an und half entscheidend mit, den Weg zum Klassenerhalt zu ebnen.

Der Gewinn

Dass Tabkin nun gegangen ist, könnte der prominenteste Neuzugang schnell vergessen machen: Bekim Mustafi. Der Cousin von Nationalspieler Shkodran Mustafi kehrt vom SVA Bad Hersfeld zur Biberkampfbahn zurück. Er erzielte für den Verbandsliga-Absteiger zehn Saisontore und wird die Offensive der FSG nicht nur als Vollstrecker beleben.

Die Ausrichtung

„Im Gegensatz zur Vorrunde der vorigen Saison, als wir extrem defensiv und nur auf Zerstörung ausgerichtet sein mussten, haben wir nach vorne jetzt viel mehr Varianten“, freut sich Trainer Andreas Gleim. Dabei denkt er auch an Julian Eberhardt, der von der SG Breitenbach nach Bebra zurückgekommen ist. Er hat in den ersten Übungseinheiten bereits angedeutet, dass er nichts verlernt hat bei seinem Intermezzo in den Niederungen der Fußball-Landschaft.

Die Auslese

Zehn weitere Neuzugänge neben Mustafi und Engelhardt hat FSG-Vorstandsmitglied Ralf Lecke in seinen vielen Gesprächen mit Spielern nach Bebra gelotst. Wer von ihnen das Zeug hat, einen Platz im Kader der ersten Garnitur zu finden, muss sich in diesen Vorbereitungswochen noch zeigen.

Seinen Platz freiwillig geräumt hat Michal Kara, der in der Vorrunde 2015/16 noch zur Stammelf gezählt hatte. In der Rückserie fiel er lange verletzt aus und schloss sich nun dem B-Ligisten SG Haselgrund an. „Die Haselgrunder können sich auf einen klasse Techniker freuen“, sagt Andreas Gleim.

Die Umworbenen

Um die talentierten Mahmud Maher, Bile Omar Mohamud und Thirayut Kaewsung, die laut an die Tür des Kreisoberliga-Kaders anklopfen, hat die Konkurrenz vergeblich geworben.

Das gilt auch im Falle von Co-Trainer André Dettmann, den einige Vereine gerne als ihren neuen Mann auf ihrer Kommandobrücke gesehen hätten.

Die Erwartungshaltung

Die Erwartungshaltung der Anhänger an ihre FSG ist gewachsen. Coach Gleim tritt allerdings sanft auf die Euphoriebremse. Man müsse erst einmal abwarten, wie stark die Kreisoberliga in dieser Saison wirklich ist. Aber eines will Andreas Gleim auf jeden Fall erreichen: Er will diesmal eine entspanntere Spielzeit erleben.

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