Verein Fachwerkfreunde erhielt Spende

Niemeyersches Haus: Bald feiern in der alten Hönebacher Kneipe

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Dankbar: Christina Wolf, Elisabeth Linß, Christian Eimer und Bernd Mausehund (hinten von links) von den Fachwerkfreunden freuen sich über eine Spende der VR-Bank Eisenach-Ronshausen, die Jutta Schneider und Uwe Schumann (vorne von links) überbrachten. Foto: Achim Meyer

Hönebach. In kleinen Schritten vollzieht sich die Instandsetzung des Niemeyerschen Hauses in Hönebach. Der Verein Fachwerkfreunde hat von der VR-Bank 4000 Euro dafür bekommen.

Mitglieder des Vereins der Fachwerkfreunde arbeiten emsig daran, das alte, riesige und vom Verfall bedrohte Fachwerkhaus in der Dorfmitte wieder nutzbar zu machen (wir berichteten). Jetzt hat die VR-Bank Eisenach-Ronshausen der Gruppe 4000 Euro gespendet, die in die Restaurierung fließen sollen.

Zuletzt haben die Mitglieder in den beiden nach vorne weisenden früheren Gasträumen gearbeitet. Wandheizungen wurden dort angebracht, die Außenwände von innen gedämmt und mit Lehmputz verputzt. Die Wände könnten auf diese Weise atmen, erklärt Christian Eimer von den Fachwerkfreunden. In der Kombination mit den vorhandenen alten Holzbalken sei dies die denkmalgerechte Sanierungsweise.

Während der eine Gastraum, der früher eine Kneipe beherbergte, für Feste genutzt werden soll, entsteht im anderen Raum eine Heimatstube. Die Fachwerkfreunde wollen dort altes Mobiliar unterbringen, sodass der Raum den Charakter eines Museums haben wird.

Noch in diesem Jahr wollen die Fachwerkfreunde die alte Heizung im Keller in Betrieb nehmen. Indem sie Feste veranstalten und die Räumlichkeiten für private Feiern vermieten, möchten sie Einnahmen für die weiteren Arbeiten generieren. Kastenfenster sollen als Nächstes von innen eingesetzt werden. Nach außen hin blieben die alten Fenster erhalten, so Christian Eimer. Das nächste Fest werde die Halloween-Party Anfang November sein.

Jutta Schneider vom Vorstand der VR-Bank Eisenach-Ronshausen und Prokurist Uwe Schumann lobten das Engagement der Fachwerkfreunde. „Das ist ein tolles Projekt, das es verdient hat, gefördert zu werden“, sagt Uwe Schumann. Das Geld stammt aus Mitteln des Gewinnsparvereins der Bank. Kunden können hier mit kleinen Beiträgen zugleich spenden, sparen und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

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